Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK
Landesverband Bayern


FriedensFahrradTour vom 30. Juli bis 7. August 2016

Informationen zur FriedensFahrradTour 2016
                                                                                                                       Stand: Februar 2016

Liebe Interessentin, lieber Interessent,
 
bereits an unserer Internetadresse erkennen Sie, dass wir kein kommerzieller Radreiseveranstalter sind. 

Die Kampagne
"Zukunft sichern - abrüsten!" ist eine Initiative der
Deutschen Friedensgesellschaft, Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK-Bayern)
(Weitere Infos dazu finden Sie auf der Homepage }}} "Zukunft sichern - abrüsten {{{)

Die
DFG-VK ist ein traditionsreicher pazifistischer Verband (gegründet 1892). Wir sind mit keiner politischen Partei verbunden. Informationen über Ziele und Aktivitäten der DFG-VK können Sie unserer Homepage }}} www.dfg-vk.de {{{ entnehmen. 

Im Rahmen unserer jährlichen Friedensfahrradtouren versuchen wir, den Friedensgedanken durch konkrete Aktionen zu stärken.

Ziele der Friedensfahrradtour-2016:

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Tour ist erneut der Protest gegen den sog. „Drohnenkrieg“ der USA, der treffender „staatlich angeordneter Serienmord“ genannt werden müsste und der u.a. über die Airbase in Ramstein geführt wird.

Die FriedensFahrradTour der DFG-VK führt uns deshalb zur Airbase Ramstein der US-Streitkräfte. Von hier aus werden die Drohnen der USA zu ihren tödlichen Einsätzen gesteuert . 

Start für die Radler aus Bayern ist am 30.7. in Ingolstadt.


Wir suchen wieder einige der „High-Tech Rüstungsschmieden“ auf, die Waffen für vermeintlich saubere Kriege produzieren, die es ermöglichen, dass Soldaten sich kaum noch bewusst machen müssen, dass sie mit diesen Waffen Menschen töten.

Einmal mehr protestieren wir damit gegen die Kriegsbeteiligungen Deutschlands durch die Produktion und den Handel mit Waffen, durch die Schulung an diesen Waffen und durch die Erlaubnis völkerrechtswidriger Kriege vom eigenen Hoheitsgebiet aus.
Und natürlich richtet sich unser Protest auch gegen den völkerrechtswidrigen Einsatz der Bundeswehr in Syrien sowie gegen alle anderen Bundeswehr-Kriegseinsätze.

Die DFG-VK wirbt für die Idee der allgemeinen und vollständigen Abrüstung, das beinhaltet auch die Abschaffung der Bundeswehr.
Erste dringende Schritte in diese Richtung sind die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr, der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und ein umfassendes Exportverbot von Rüstungsgütern.

Im folgenden wird der Planungsstand für die Friedensradller aus Bayern beschrieben und laufend aktualisiert.

Wir wünschen uns eine aktive und kreative Beteiligung an Protestaktionen. Wer sich noch in die Vorbereitungsarbeiten einbringen möchte – ist willkommen!


Zur
Friedensfahrradtour 2016 erhalten Sie nachstehend folgende Informationen: 
A. Allgemeine Beschreibung (… für neue Interessenten, die noch nicht dabei waren)
B. Kurzbeschreibung der geplanten Route und der Aktionen nach Stand der Planung
C. Ausrüstung -- Kosten -- Anmeldung -- Kontakt für Rückfragen

 
 
A. Allgemeines:

 
Was bedeutet „Friedensfahrradtour“ ? 

Eine Gruppe von ca. 25-35 RadfahrerInnen wird in der Woche vom 31. Juli bis 7. August 2016 auf einer Gesamtstrecke von ca. 500 km Rüstungsbetriebe und Militärstandorte anfahren, um dort in diversen Aktionen für Abrüstung und friedliche Konfliktlösung einzutreten. 

Die Teilnehmer der Fahrradtour und die Öffentlichkeit erhalten Informationen über die einzelnen Standorte und deren Bedeutung für die Kriegsmaschinerie.
 
Halt gemacht wird in Fußgängerzonen oder auf Marktplätzen, wo wir mit einem Infotisch unser Anliegen erläutern und versuchen, mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Mit unserer
Performance "Kein Krieg ist edel..." versuchen wir die Zuschauer auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

Gelegentlich gibt es Einladungen von friedensaktiven Menschen vor Ort oder eine kleine Erfrischung bei einem "Bürgermeister für den Frieden" (Mayor for Peace/MfP)

Alle Aktionen verlaufen gewaltfrei.
Die Teilnahme daran ist jedem freigestellt. Wer sich nicht aktiv betätigen möchte, grenzt sich hierdurch nicht aus. Viele TeilnehmerInnen sind in der Friedensszene engagiert und/oder vertreten sonstige alternative Standpunkte z.B. in den Bereichen Umwelt- und Sozialpolitik. Genauso finden aber aufgeschlossene Menschen zu uns, die in erster Linie aus Freude am Radfahren und am geselligen Beisammensein mit unkonventionellen Menschen teilnehmen. 

Die Radgruppe bemüht sich insgesamt um ein auffälliges Erscheinungsbild, z.B. mit Friedensfahnen und kleinen Transparenten an den Fahrrädern (auch hierüber kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden). Sie finden auf unserer Homepage Berichte von unseren bisherigen FriedensFahrradTouren
 }}} FFT Berichte {{{

Die Länge der Tagesetappen liegt zwischen 50 und 100 km. Wir bemühen uns um eine möglichst „schonende“ Streckenführung mit landschaftlich reizvollem Verlauf. Einige Steigungen lassen sich aber nicht vermeiden. Das Tempo ist moderat; die Durchschnittsgeschwindigkeit der Gruppe wird mit 15 km/h in der Planung angenommen. Auf schwächere Teilnehmer wird Rücksicht genommen; es können ggf. Teilabschnitte auch im Begleitfahrzeug mitgefahren werden.

Das
Gepäck wird im Begleitbus mitgeführt. 

Wir
übernachten bei Privatpersonen, in Naturfreundehäusern, auf Campingplätzen, in Kirchengemeinden oder Jugendherbergen. Wer ein eigenes Zelt mitbringen kann, sollte dies tun. Es steht daneben auch ein Gruppenzelt mit ca. 10 Plätzen zur Verfügung.

  

B. Aktionsradtour 2016      

Termin:
Die Aktionsfahrradtour 2016 ist geplant vom Samstag, 30.7.2016 bis Sonntag, 7.8.2016

Streckenführung:
  Ingolstadt - Neuburg a. d. Donau - Nördlingen - Mutlangen (bei Schwäbisch-Gmünd)Wüstenrot-Neuhütten (25 km östlich Heilbronn)Binau am NeckarHeidelberg - Mannheim -  Bad DürkheimHochspeyerKaiserslauternRamstein-Airbase.

Die Anreise nach Ingolstadt und die Rückreise von Hochspeyer erfolgt durch die Teilnehmer individuell.

Aktuelle Planung - Stand: 25.04. 2016 - Änderungen vorbehalten:
(Der Zeitplan ist immer  vorläufig; selbst während der Tour können sich noch Änderungen ergeben)
Alle angemeldeten Teilnehmer werden sofort informiert, wenn sich Änderungen ergeben.

Auftakt:


Samstag, 30.7.2016
[1. Etappe]
 

ab 9:30 Uhr:..bis 10:30

ca. 11:00 Uhr....................
Auftakt und Begrüßung in Ingolstadt (Zentrum)  -
Treffpunkt und der genaue Zeitplan werden noch bekannt gegeben
:

Eintreffen der Radler, "Schmücken" der Fahrräder, Gepäckverladung

Offizielle Begrüßung, Performance, Auftaktkundgebung
ca. 12:00 Uhr:....................
.

Start zu einer Fahrraddemo in Ingolstadt und weiter zu Airbus Defence and Space nach Manching
Danach (ca. 14:00Uhr) Weiterfahrt  zum  ersten Übernachtungsplatz in Neuburg a.d. Donau

Mögliche "Extras":   ???

Vorabend, 29.7.2016 ??? :
Für Teilnehmer, die eine weite Anreise haben, oder auch für Münchner, die nicht so früh aufstehen wollen, gibt es am Vorabend, Freitag, 29.07.2015 bereits einen ersten Treffpunkt in Ingolstadt.
Es ist noch offen wo wir übernachten können und wo wir uns treffen.


Die weiteren Etappen 
im Einzelnen: (Ü = geplanter Übernachtungsort)
Sonntag [2.] 31.7.2016 Neuburg a.d. Donau -  Nördlingen  (Ü)
Montag [3.] 1.8.2016 Nördlingen - Mutlangen (bei Schwäbisch-Gmünd) (Ü)
Dienstag [4.] 2.8.2016 Mutlangen  - Wüstenrot-Neuhütten (25 km östlich Heilbronn) (Ü)
Mittwoch [5.] 3.8.2016 Wüstenrot-Neuhütten - Binau am Neckar  (Ü)
Donnerstag [6.] 4.8.2016 Binau - Heidelberg - Mannheim (Ü)
Freitag [7.] 5.8.2016 Mannheim - Bad Dürkheim - Hochspeyer (bei Kaiserslautern)  Ü
Samstag [8.] 6.8.2016 Hochspeyer - Kaiserslautern - Ramstein-Airbase - Hochspeyer (Ü)
Sonntag [9.] 7.8.2016 Hochspeyer (Abschlussrunde) - individuelle Heimreise

FFT-2016-Karte-Klein
Diese Angaben geben lediglich einen Überblick. Es können sich immer noch Änderungen sowohl im genauen Strec9kenverlauf  als auch für die genauen Übernachtungsplätze ergeben.


Die angemeldeten Teilnehmer werden direkt über die weiteren Einzelheiten und den aktuellen Planungsstand informiert (genaue Übernachtungsorte, Routenverlauf, geplante Aktionen).

Abschluss der FriedensFahrradTour bildet eine gemeinsame  Aktion mit allen Teilnehmern und den Friedensgruppen in Kaiserslautern (Performance, Kundgebung, Infostand)

Politische Ziele:

Schwerpunkt der diesjährigen Tour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung" sind wieder Protestaktionen vor Einrichtungen der Bundeswehr und an Rüstungsbetrieben wie  MTU, MAN, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann u.a. Wir wollen mit der Tour interessierte Teilnehmer wie auch unbeteiligte Passanten über diese Geschäfte informieren und die Öffentlichkeit für die Gefahren, die von Rüstungswettläufen ausgeht, sensibilisieren.

Wir unterstützen die
}}} „Aktion Aufschrei“ }}}, die ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten fordert. Doch letztlich geht unsere Forderung weiter: Wir richten uns gegen Kriege als Mittel der Politik und treten für eine ausschließlich zivile Konfliktlösung ein. Wir fordern ein schrittweises Abrüsten mit dem Ziel, Militär abzuschaffen.



 
C. Ausrüstung - Kosten - Rückfragen - Anmeldung
 
Voraussetzungen:
Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein eigenes verkehrssicheres Fahrrad mit Gangschaltung und guter Bereifung. Das Selbstvertrauen, dass man so 60-80 Tageskilometer auf dem Fahrrad bewältigen kann (bei mäßigem Gruppentempo, wir stellen aber keine besonderen "sportlichen" Anforderungen und es gibt auch die Möglichkeit, mal ins Begleitfahrzeug auszuweichen), die Bereitschaft sich in der Gruppe sozial zu verhalten, d.h., wir warten, wenn jemand nicht mitkommt und helfen einander, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, sich gegenüber Polizei, Personen, die an den politischen Zielen unseres Protestes tätig sind, sowie selbstverständlich gegenüber anderen Teilnehmern und Menschen, denen wir sonst begegnen zur Gewaltfreiheit. Wir wollen überzeugen, nicht verletzen!

Ausrüstung:

Auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen haben wir die große Bitte an alle, ihre Räder auf ihren
technischen Zustand hin prüfen zu lassen! Vor allem die Bremsen müssen in einwandfreiem Zustand sein; ebenso natürlich Schaltung, Ritzel und Bereifung. Einen Ersatzschlauch in passender Größe sollte jeder Radler dabei haben.

Allen Teilnehmern wird das Tragen eines Fahrradhelms dringend empfohlen.

Minderjährige Teilnehmer benötigen neben dem schriftlichen Einverständnis ihrer Sorgeberechtigten zwingend einen intakten Helm - sonst dürfen sie nicht mit!

Den Ausschluss von Teilnehmern wegen schlechten technischen Zustandes des Fahrrads oder wegen gefährdenden Fahrverhaltens behalten wir uns ausdrücklich vor.

Obwohl wir immer ein paar Schläuche, Ventile, Seilzüge und Werkzeug im Bus dabei haben, empfehlen wir den Teilnehmern auch selbst noch eine kleine Werkzeugausrüstung mit zu nehmen, um Pannen vor Ort schnell beheben zu können.
Grundsätzlich ist jeder für den Zustand seines Fahrrads selbst verantwortlich. Es wäre schade, wenn jemand wegen einer nicht behebbaren Panne die Weiterfahrt abbrechen müsste.

Für den (in den Vorjahren nie eingetretenen) Fall eines Ausfalls des Begleitfahrzeuges ist es auch erforderlich, dass das Gepäck so gebündelt ist, dass es notfalls am Fahrrad transportiert werden kann. Grundsätzlich erfolgt der Gepäcktransport aber im Begleitfahrzeug.

Wer ein
leicht transportables Zelt hat, sollte dieses mitbringen, da das Gruppenzelt nicht für alle ausreicht. Bitte gebt bei der Anmeldung an, ob Ihr ein eigenes Zelt habt.

Verpflegung:
Für Verpflegung wird unterwegs weitgehend gesorgt. Wer auf eine besondere Kost angewiesen ist, (z.B. wg. Allergien, Diabetes etc.) sollte sich vorab mit uns in Verbindung setzen um zu klären, inwieweit bei der allgemeinen Verpflegung hierauf Rücksicht genommen werden kann. Wir bemühen uns, soweit dies mit der Gruppe machbar ist, auf besondere Situationen Rücksicht zu nehmen.

Unkostenbeitrag:
Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt pro Tag und Teilnehmer €
...35,--, für die Gesamtteilnahme insgesamt also €...280,-- Natürlich ist es möglich, nur einen oder mehrere Tage mitzufahren.        

Für
Tagesmitradler, die keine Übernachtung benötigen, aber an der Verpflegung teilnehmen wollen, ist ein Unkostenbeitrag von €...15,-- pro Tag zu leisten.

Für Menschen, die nicht an den organisierten Gruppenübernachtungsorten teilnehmen möchten, sind wir auf Anfrage gerne behilflich ortsnahe Gaststätten oder Hotelübernachtungen zu finden. Diese Übernachtungen müssen aber von Ihnen selbst organisiert werden und  bezahlt werden.

Ermäßigungen
sind möglich. Wir möchten nicht, dass die Teilnahme am Geld scheitert.
Bitte erkundigt euch in der DFG-VK-Geschäftsstelle, Tel.: 089-89623446.

Da wir aber ohnehin sehr eng kalkulieren (angestrebt ist Kostendeckung - kein Gewinn(!), sind wir auf zusätzliche „
Spenden“ angewiesen, die die Ermäßigungen ausgleichen sollten. Die Teilnahme sollte nicht am engen Budget scheitern; wir setzen hier auf gegenseitige Solidarität.


Kontakt und Anmeldung:
Für Rückfragen kontaktiert uns bitte per
e-mail unter: muenchen@dfg-vk.de
Telefon:       089 89 62 34 46  
 
Wir bitten um
Anmeldung bis spätestens 30. Juni 2016. Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich über  Mail, aber auch telefonisch oder mit der Post.

DFG-VK-Gruppe München

Schwantalerstr. 133
80339 München


Wir bitten den Teilnehmerbeitrag (€ 35,-- je Tag bzw. € 15,-- ohne Übernachtung) vorab auf unser Konto zu überweisen:

DFG-VK Bayern, Konto-Nr.:
IBAN: DE81 4306 0967 4006 1617 31,  
BIC: GENODEM1GLS GLS-Bank