Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK
Landesverband Bayern

 

 „Auf Achse für Frieden,
Abrüstung und ein ziviles Europa“
 

Unter diesem Motto steht die Friedensfahrradtour der DFG-VK-Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg. Seit 2004 führt sie alljährlich zu Standorten der Rüstungsindustrie, zu Kasernen der Bundeswehr, zu Truppenübungsplätzen und anderen Militäreinrichtungen.
 
In Bayern gehören dazu vor allem die Standorte der Firma EADS (European Aeronautic Defence and Space Company). Die EADS ist der größte Rüstungskonzern Deutschlands und weltweit der zweitgrößte Konzern im Bereich Luft- und Raumfahrt mit Standorten in München, Augsburg, Donauwörth, Manching und Ulm.
 
In Baden-Württemberg besuchte die Friedensfahrradtour immer wieder die Firma Heckler und Koch, Hersteller von Gewehren, Maschinenpistolen und anderen Handfeuerwaffen. H u. K. ist Ausrüster der Bundeswehr und Exporteur von Kleinwaffen (z.B. das Gewehr G3).
 
Die Friedensfahrradtour kann auch als „Aktions-Fahrradtour“ beschrieben werden. Die Radfahrer fahren nicht nur mit fahnengeschmückten Rädern von einem Ort zum anderen, zu den genannten Rüstungsbetrieben und Militäreinrichtungen. Sie gestalten auch Informationsstände, verteilen Flugblätter oder veranstalten kurze Mahnwachen vor Kasernentoren oder Rüstungsbetrieben.
 
Die Friedensradler stehen bisweilen sehr früh auf, um morgens um sieben Uhr die Arbeiter und Angestellten von Rüstungsbetrieben mit ihren Flugblättern zu erreichen.
Damit wollen sie mit den Menschen ins Gespräch kommen, die - scheinbar - von Rüstungsproduktion und Militärabhängig sind.
 
Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat kein persönliches Interesse an Rüstung und Militär und hat auch keinen Vorteil davon. Mit einer Umverteilungspolitik zugunsten des Sozialbereichs, zugunsten von Bildung, zur Verbesserung von Infrastruktur und nachhaltiger Energieversorgung kann der Staat mehr Arbeitsplätze schaffen und finanzieren als durch die Ausgaben für Militär und Rüstung.
 
Denkanstöße in dieser Richtung müssen immer wieder und immer öfter an die Beschäftigten vermittelt werden, damit sich diese und ihre Gewerkschaften nicht als Hilfstruppen für die Fortsetzung von unsinnigen Rüstungsprojekten instrumentalisieren lassen.
 
Friedenspolitik soll nicht zu Lasten der Beschäftigten durchgesetzt werden. Die Rüstungsindustrie ist technisch in der Lage, nützliche zivile Güter herzustellen. Impulse für andere Produkte müssen aus den Belegschaften kommen. Die Politik muss klare Rahmenbedingungen vorgeben, z.B. durch eine Senkung des Rüstungshaushaltes um jährlich 5% !
 
Dies ist eine der Forderungen der DFG-VK im Rahmen der Kampagne „Schritte zur Abrüstung“


Die Friedensfahrradtour wirbt…

…ganz allgemein für Schritte zur Abrüstung,
…für eine zivile Außen- und Sicherheitspolitik,
…für die Idee einer atomwaffenfreien Zone in Europa,
…für eine kontinuierliche Senkung der Rüstungsausgaben,
…für die Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Produktion,

und wendet sich gegen den Export von Waffen und Rüstungsgütern aus Deutschland.

 

Die Fahrradtour erreicht die Öffentlichkeit durch ihr Erscheinungsbild, durch die vielen kleinen Aktionen vor Ort, durch die Empfänge durch Bürgermeister, die den „Mayors for Peace“ angehören. Das alles bietet Anlaß für viele Berichte in den lokalen Medien (Presse, Radio, z.T. lokale Fernsehstationen).
 
Alljährlich bewältigt die Fahrradtour eine Strecke von 500- 600 km. Die Berichte in den Medien der vielen Orte, die dabei angefahren werden, erreichen mehrere Hunderttausend Leser- bzw. HörerInnen.
 
Oft unerwartet positiv sind die Reaktionen aus der Bevölkerung - „wir alle wollen Frieden!“. Selbst Angestellte in Rüstungsbetrieben reagieren freundlich und interessiert. Bei diesen gibt es selbstverständlich auch Ablehnung gegenüber unseren Aktionen, aber selten in aggressiver Form.
 
Vor jeder Tour stellt das Bildungswerk der DFG-VK Bayern Informationen zu den einzelnen Standorten zusammen. Diese fließen ein in die Dokumentation (Video-DVD), die in den letzten Jahren produziert und vom Bildungswerk herausgegeben wurde. Diese Dokumentationen bieten anschauliche und vielfältige Informationen zu Rüstungs- und Militärstandorten, über die Aktionen im Rahmen der Fahrradtour und - so ganz nebenbei ein paar Bilder über die Schönheit unserer Heimat.

Berichte von unseren Touren der letzten Jahre:
2004 2005 2006 2007 2008 2009
2010 2011 2012 2013 2014 2015/G7
2015 2016


 
 
Tour 2016
 

Die FriedensFahrradTour 2016 (FFT-2016) startete am 30. Juli 2016 in Ingolstadt und führte mit einem Abstecher nach Manching über Neuburg an der Donau, Donauwörth, Nördlingen, Oberkochen, Aalen, Schwäbisch Gmünd, Mutlangen, Wüstenrot-Neuhütten, Heilbronn, Binau, Mannheim, Bad  Dürkheim, Hochspeyer nach Kaiserslautern und der US-Airbase Ramstein.

Abschluss war unser Zusammentreffen mit den "Pacemakern" auf  dem Parkplatz an der Zufahrt zur US-Airbase mit einer gemeinsamen Kundgebung und ein Gedenken an die vielen unschuldigen Opfer der Drohneneinsätze, die über Ramstein als Relaisstation ausgelöst werden.
Ramstein-Abschluss


Hier die "Stationen"  im Einzelnen:

Samstag, 30.7.2016:
Ingolstadt,
Manching,
Neuburg
a. d.  Donau:
Start der Tour war auf dem Schiffelmarkt in Ingolstadt mit Begrüßung, Redebeiträgen und dem Dekorieren der Fahrräder. Für das Ingolstädter Publikum wurde die Performance "Kein Krieg..." aufgeführt...
Radel-Demo mit einem Zwischenstopp am Bundeswehr Kompetenzzentrum ging es zu Airbus and Space in Manching. Im Zentrum von Manching fand eine Kundgebung mit einem Beitrag von .... (MDB) statt.

Anschließend Weiterfahrt - mit Erfrischung in einem Badesee und einer Mahnwache am Fliegerhorst Neuburg -  zum Campingplatz in Neuburg an der Donau.

Sonntag, 31.7.2016:
Donauwörth,
Nördlingen
:
Weiter nach Donauwörth, wo wir mit einem Gewitterschauer empfangen wurden. Unsere Performance fiel buchstäblich "ins Wasser".  Die warme Suppe zur Mittagspause stärkte uns für eine Mahnwache bei Airbus Helicopters. Weiterfahrt nach Nördlingen, wo unsere Performance von der Sonne beleuchtet wurde
Montag, 1.8.2016:
Oberkochen,
Aalen,
Schwäbisch Gmünd,
Mutlangen
:
Diese Etappe wurde von zwei "Guides" des ADFC professionell geführt über Oberkochen - nahe Airbus Defence und wenig später bei der Panzerketten-Firma RUD hielt uns der Sensenmann mit "unfriedlichen" Informationen auf - nach Aalen. Hier konnte  wieder unsere Performance "Kein Krieg..." gezeigt werden. Gegen 18 Uhr kamen wir in Schwäbisch Gmünd an. Wir wurden auf dem zentralen Platz vor gut besetzten Caffees und Biergärten vom OB begrüßt und konfrontierten die Besucher mit unserer "Botschaft" "Kein Krieg ist heilig...". Nach einem Besuch bei der "Pressehütte der Pershing-Gegner" fanden wir am Sportplatz in Mutlangen unser  Nachtquartier.
Dienstag, 2.8.2016:
Gschwendt,
Oberrot,
Wüstenrot-Neuhütten
:
Entspannung: Heute ist ein Aktionfreier Tag - dafür mussten einige Höhenmeter bewältigt werden.
Das Abendessen gab es im Naturfreundehaus Steinknickle in Wüstenrot-Neuhütten.
Danach wurde "gearbeitet": Es mussten 102 Gedenktafeln für 102 jugendliche, unschuldige Drohnenopfer in Pakistan (2015) für die Mahnwache in Ramstein und Kaiserslautern angefertigt werden. Damit sollte den unzähligen Drohnen-Opfern ein Gesicht bzw. ein Name gegeben werden.

Mittwoch, 3.8.2016:
Heilbronn,
Binau:
Auf der Zwischenstation in Heilbronn wurden wir im Rathaus vom OB empfangen und mit einem Imbiss gestärkt.
Der OB führte uns die Erfolge und Schönheiten von seiner Stadt mit eindrucksvollen Bildern vor und wir fragen uns, ob er die Botschaft unserer Performance - vor dem Rathaus präsentiert - verstanden hat. Er sollte daran erinnert werden, was es heißt, Mayor for Peace (Bürgermeister für den Frieden) zu sein und welches Engagement für den Frieden wir von ihm erwarten.

Es gab noch eine Mahnwache - immer verbunden mit relevanten Informationen - bei der Fa. AIM Infrarot-Module.

Ende der Tagesetappe war dann Binau
Donnerstag, 4.8.2016:
Heidelberg,
Mannheim
:
Ein abwechslungsreicher Tag: wir radeln entspannt am Neckar entlang, hatten eine genussvolle  Pause bevor wir in die belebte Fußgängerzone von Heidelberg ein tauchten. An der Providenzkirche wurden wir vom Pfarrer  Petrcca empfangen - mit Kaffee und Kuchen - bevor wir ein wenig für Unruhe sorgten mit unserer Performance direkt vor der Kirche.

Am Nachmittag machten wir einen Zwischenstopp mit einer Mahnwache vor der Rüstungsfirma Rockwell-Collins.
 
Auf der Weiterfahrt bereitete der Himmel ein Duschbad für uns vor: Wir erreichten den Marktplatz (Paradeplatz) in Mannheim im strömenden Regen. An eine Kundgebung mit Performance war nicht zu denken. Wir müssen wohl noch einmal wieder kommen. 
Freitag, 5.8.2016:
Bad Dürkheim,
Hochspeyer
:
Gleich am Morgen umradelten wir den ehemaligen Flugplatz Coleman, der jetzt eine Panzerinstandhaltungs- und  Reparatureinrichtung der Nato beherbergt. Das Wachpersonal war sehr beunruhhigt. Offensichtlich befürchten sie, dass von Pazifisten erhebliche Gewalt ausgeht. Sie müssen das Symbol der DFG-VK - das zerbrochene Gewehr - gründlich missverstanden haben...

In Bad Dürkheim legten wir gerne eine Pause ein: Am Stadtplatz war wieder eine  Performance eingeplant, wir wurden herzlich von den GRÜNEN begrüßt und mit einer hervorragenden Brot(Wein)-Zeit belohnt. Dank an Monika Valeri und Roland Vogt.

So gestärkt waren die letzten über die Berge zum Quartier zur Jugendherberge Hochspeyer kein Problem mehr.
Samstag, 6.8.2016:
Hochspeyer,
Kaiserslautern,
Ramstein US-Airbase,
Hochspeyer
:
Kurz vor dem eigentlichen Ziel der FriedensFahrradTour-2016 in Ramstein hatten wir noch einen "Auftritt" in Kaiserslautern zu absolvieren. Die Fahrradtour wurde zur Fahrrad-Demo zum Platz vor der Stiftskirche in Kaiserslautern.
Hier durften/konnten/mussten die Besuchesich unsere Anti-Kriegsperformance ansehen/anhören und die Reden von MdB Alexander Ulrich, dem Sprecher der DFG-VK Thomas Rödl und dem Journalisten Andreas Zumach zur Kenntnis nehmen.
Wir erinnerten an die Drohnenopfern, an die unschuldigen durch Drohnen ermordeten Kinder, indem wir zum Abschluß die 102 Tafeln mit den Namen der Jugendlichenpräsentierten (siehe  auch "Dienstag, 2.8.2016").

Wer in Kaiserslautern jetzt immer noch nicht weiß, welche Rolle der US-Stützpunkt Ramstein für die heimtückischen Drohneneinsätzte der US-Amerikaner und den Waffennachschub für die todbringenden Auslandseinsätze der Streitkräfte spielt, der kriegt seinen Kopf auch nicht mehr aus dem Sand heraus.

Wir radeln weiter Richtung US-Stützpunkt Ramstein - je näher wir kommen um so Amerikanischer wird die "Landschaft" - alle Schilder und Hinweistafeln sind in Englisch mit Deutschen "Untertiteln".

Wir blockieren eine Zeitlang die Zufahrt zum US-Stützpunkt bis die angekündigten Pacemaker eintreffen. Wir vereinen zu einem eindrucksvollen Gruppenbild mit den Namen der Drohnenopfer und verabschieden die Rennradler - Nomen est Omen: sie haben es eilig, sie haben noch eine gewaltige Strecke zu radeln.

Wir haben unser Ziel erreicht, radeln entspannt zur Jugendherberge in Hochspeyer zurück. Wieder ist eine eindrucksvolle Friedensdemonstration in 8 Etappen über 560 km  geschafft.
Sonntag, 7.8.2016:
Heimfahrt von Hochspeyer:
Dieser Tag endet mit der "individuellen" Heimreise. Jeder auf seine Weise in eine andere Richtung: Zurück nach Hause, zum Besuch von Freunden, zur Entspannung in einen Urlaub. Und im nächsten Jahr - Ende Juli - "Auf zum Neustart FFT-2017"

Informationen über Berichte in den regionalen Zeitungen gibt es hier:  }}}Pressespiegel{{{

Links auf  Internetberichte, Homepages von anderen Organisationen und You-tube-Videos:

Am Ziel unserer FriedensFahrradTour erhielten wir alle ainformationen über Ramstein und die Region Kaiserslautern von Wolfgang Jung, dem Herausgeber der }}}luftpost{{{ . Hier die relevante Ausgabe  }}}LP106/16-06.08.16{{{ als PDF-Datei.
}}}Radio-Lora-München  mit einem Auszug über die FriedensFahrradTour-2016 RadioLora-FFT-2012 {{{
(...die geplante Sendung der DFG-VK vom 5.9.2016 mit Reden und Lifemitschnitten von der FriedensFahrradTour-2016 musste aus Krankheitsgründen entfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt)


}}} FFT-2016-Bildergalerie FFT-2012-Mont {{{



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Tour 2015
 

Die FriedensFahrradTour 2015 (FFT-2015) startete am 1. August 2015 in Amberg und führte über Vilseck, Sulzbach-Rosenberg, Nürnberg, Bad Windsheim, Würzburg, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Rüdesheim, Boppard, Koblenz,  Cochem  nach Büchel. Nach 9 oft sehr heissen Etappen endete die Friedensfahrradtour  am Atomwaffenlager in Büchel in der Eifel am 10. August 2015.

Ein Schwerpunkt der Tour 2015 war die Unterstützung der Protestbewegung am Truppenübungsplatz Grafenwöhr gegen die Drohnen-Trainingsflüge über die Dörfer und Städte in der Region.

In Koblenz wurde die Friedensfahrradtour verstärkt durch die Radler aus Nordrhein-Westfalen (DFG-VK-NRW), die das gleiche Ziel hatten und am 1.August in Münster gestartet waren.

Am Ende trafen wir - inzwischen fast 60 Teilnehmer - pünktlich am US-Atomwaffenlager in der Eifel (Standort Büchel) ein. Dort hatte eine Gruppe von "Bürgern" - organisiert vom "Versöhnungsbund 
(Initiativkreises gegen Atomwaffen)" - mit einer zehntägigen Fastenaktion gegen die Lagerung von Atomwaffen in Deutschland protestiert.

Am 9 .August um 11:02 Uhr wurde am Haupttor zum Atomwaffenlager das Fasten beendet und mit einer eindrucksvollen Kundgebung abgeschlossen. Das war der Zeitpunkt des Atombombenabwurfes auf Nagasaki.
Gemeinsam wurde in einer bewegenden Zeremonie der vielen ünnötigen Opfer in Hiroshima und Nagasaki gedacht.

Hier die "Stationen"  im Einzelnen - "Süd-Strahl":

Samstag,1.8.15
Amberg,
Vilseck,
Sulzbach-Rosenberg:
Start der Tour war am Bahnhofsplatz in Amberg mit Begrüßung durch örtliche Friedensgruppen und Initiativen sowie Vertreter verschiedener politischer Parteien.
Nach dem Dekorieren der Fahrräder wurde die Performance "Kein Krieg..." aufgeführt...
Radel-Demo durch Amberg mit Zwischenstopps an ehemaligen militärischenwanted Obama Einrichtungen, die inzwischen zivilen Zwecken dienen.

Weiterfahrt nach Vilseck zum Haupteingang zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
Hier fanden mehrere Protestaktionen statt:
Verbreitung eines "Fandungsplakates", auf dem der Verantwortliche für viele Drohnenmorde in aller Welt gesucht wird (siehe auch: Pressemeldung AZ-Augsburg),

Zu diesem Flugblatt und dem Thema "Drohnenkrieg und Präsident Obama" gibt es ein "Nachspiel".  Dazu finden sie hier unsere Presseerklärung vom 12.12.2015: }}}Presseerklärung{{{ .

Die Ermittlungen wurden inzwischen eingestellt.
Wir dürfen dieses Fahndungsplakat also weiter verwenden.


Bemalung der  Wege mit Friedenssymbolen und
Aufstellung von Totenstelen.
Sonntag, 2.8.15
Sulzbach-Rosenberg,
Hersbrunn,
Nürnberg:
Mini-KronachIn Nürnberg versuchten wir mit unserem
Infostand, der Performance "Kein Krieg..." und lautstarken Sambatrommeln - unterstützt von Nürnberger Trommlern -  am Rande des "Bardentreffens" das Publikum auf unser Friedensanliegen aufmerksam zu machen.  
Montag, 3.8.15
Nürnberg,
Dietenhofen,
Bad Windsheim:
Windsheim-PerfEine Etappe von über 60 km. 
 Begrüßung durch Stadträtin und
wieder unsere Performance "Kein Krieg...".
Dienstag, 4.8.15:
Bad Windsheim,
Ochsenfurt,
Würzburg:
Mini-WeissenfelsWieder eine 60 km-Etappe.

In Würzburg präsentierten wir uns mit einem Infostand, unserer Antikriegsperformance "Kein Krieg..." und einer Kundgebung: }}}HIER - Das Programm{{{
Mittwoch, 5.8.15:
Würzburg,
Darmstadt,
Mainz:
Bustransfer von Würzburg nach Darmstadt.
In Darmstadt: Friedens-Fahrrad-Demo durch die Stadt  und Performance "Kein Krieg...".
Am Abend in Mainz auf der RheinpromenadePeace-Mainz Gedenkaktion für die Opfer der Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren.
Es wurde ein großes Peace-Symbol mit 100 Kerzen-Leuchten ausgelegt, nach zwei Schweigeminuten von den Passanten auf das Wasser gesetzt, wo sie lanngsam den Rhein hinunter trieben - ein stiller "Rhein_in_Flammen".
Donnerstag, 6.8.15:
Mainz,
Wiesbaden-Erbenheim,  Wiesbaden,
Rüdesheim:
Mini-WittenbergWieder mehr als 60 km!
 Infostand und unsere Performance "Kein Krieg..." in Mainz und Wiesbaden.

 
Freitag, 7.8.15:
Rüdesheim,

Boppard:
 An diesem Tag wurde ausnahmsweise nur geradelt. Es war ein "demonstratinsfreier Tag ohne Performance "Kein Krieg...".



Samstag, 8.8.15:
Boppard,
Koblenz,
Cochem:
Zusammenfügung der beiden Friedensfahrrad-Gruppen (Süd-Strahl" und "West-Strahl") am Deutschen Eck in Koblenz.
Es folgte eine Demo zum Bahnhofsplatz in Koblenz, wo wieder die Performance "Kein Krieg..." aufgeführt wurde. Anschließend statteten die Radler noch dem Bundeswehrbeschaffungsamt einen Besuch ab.

Von hieraus ging es weiter mit jetzt fast 60 Friedensradlern an der Mosel entlang nach Cochem.
Hier wurde die Gruppe begrüßt von den Fastenden aus Büchel und noch ein letzets Mal die Performannce "Kein Krieg..." aufgeführt.   
Sonntag, 9.8.15:
Cochem,

Büchel:
Sonntag früh ging es auf die letzte "Bergetappe" in die Eifel. Vor dem Haupteingang zum Fliegerhorst und Atomwaffenlager wurden die Friedensradler von den

Informationen in den Medien gibt es hier:  }}}Pressespiegel{{{
Zu unserem Flugblatt und dem Thema "Drohnenkrieg und Präsident Obama" gibt es ein "Nachspiel.  Dazu finden sie hier unsere Presseerklärung vom 12.12.2015: }}}Presseerklärung{{{

Links auf  Internetberichte, Homepages von anderen Organisationen und You-tube-Videos:

}}}Radio-Lora-München  mit einem Auszug über die FriedensFahrradTour-2015 RadioLora-FFT-2012 {{{
(...aus der Sendung der DFG-VK vom 7.9.2015, Reden von Thomas Rödl, Andreas Zumach, Joachim Schramm, Marion Küpker)


}}}Ausschnitt aus der Sendung des SWR-Rheinland-Pfalz vom 9.8.2015: SWR-Logo}}}
(Video von der Friedensfahrradtour-2015 -YOUTUBE)

Willfried Jaspers (Quer-TV, Medieninitiative Radio Quer, Mainz/Wiesbaden e.V.) ist wieder mit uns für den Frieden geradelt und  hat eine Video-Serie gedreht.
Die Playlist  ist hier auf  YOUTUBE:
 }}}quer-tvAuf Achse für Frieden und Abrüstung, FFT-2015{{{


}}} FFT-2015-Bildergalerie FFT-2012-Mont {{{



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G7-Tour 2015
 

Im Juni 2015 wurde in Elmau der sogen. G7-Gipfel im Hotel Schloss Elmau durchgeführt. Auf dieser "Großveranstaltung" wurden schöne - aber völlig unverbindliche - Absichtserklärungen abgegeben. Die Welt wurde einem friedlichen Zusammenleben der Völker keinen Schritt näher gebracht.

Für uns war das Anlass genug uns in angemessener Form an den Protesten zu beteiligen:

Nach dem Muster unserer großen FriedensFahrradTouren führten wir  eine "Sondertour" von München nach Garmisch durch und konnten so die Groß-Demo in München (4.6.2015) mit der Protest-Demo in Garmisch (6.6.2015) verbinden. Stationen mit Kundgebungen, Infoständen und Antikriegsperformance waren Wolfratshausen, Bad Tölz und Murnau. In Garmisch haben wir an einem zentralen Platz an der Demoroute unsere Antikriegsperformance mehrfach einem größerem Publikum präsentiert. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Publikums waren die Hundertschaften der martialisch kostümierten Polizisten.

Bedanken möchten wir uns für die aktive Unterstützung durch lokale Friedensgruppen und Ortsgruppen einiger politischer  Parteien.
Danke auch für den "Geleitschutz" der Polizieibeamten, die für eine reibungsarme Fahrradfahrt gesorgt haben.


G7-FFT-2015 G7-Logo  Bildergalerie

G7-FiedensFahrradTour in der lokalen Presse

Weitere Bilder und Berichte finden Sie im  Facebookauftritt der DFG-VK-Würzburg
 
 
Tour 2014
 


Die FriedensFahrradTour 2014 (FFT-2014) startete am 9. August 2014 in Bamberg und führte über Kronach, Jena, Naumburg, Leipzig, Wittenberg, Potsdam nach Berlin - "Süd-Strahl".

Aus aktuellem Anlass - 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg - wurde die Tour in diesem Jahr erweitert zu einer  Friedens-Sternfahrt nach Berlin.

Es gab eine Gruppe von Köln nach  Berlin - }}}"West-Strahl"{{{ und eine weitere Gruppe, die aus Rostock/Mecklenburg anreiste - }}}"Nord-Strahl"{{{. Informationen und Einzelheiten finden Sie auf den entsprechenden DFG-Homepages


Die politischen Ziele der FFT-2014:

Schwerpunkte der diesjährigen Tour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung" waren wieder Protestaktionen an Rüstungsbetrieben, Militärstandorten und wir besuchten unterwegs viele "Bürgermeister für den Frieden" (Mayor for Peace). In größeren Städten führten wir unsere Performance gegen den Krieg auf.


Höhepunkt war die gemeinsame Ankunft auf dem Alexanderplatz in Berlin, wo das  Friedensfestival Berlin stattfand. Unterwegs wurden von Bürgern unterzeichnete "Friedenserklärungen" (ein Abschnitt an unserem offiziellenTourflyer) eingesammelt. Diese wurden mit einem spektakulären Luftballon-Aktion in den Himmel über Berlin geschickt. Am Ende  hatten wir weit über 1000 Friedenserklärungen  eingesammelt.

Diese "Friedenserklärungen" waren vorher im Rahmen unserer Fahrrad-Demonstration durch die Stadt folgenden Botschaften in der jeweiligen Landessprache überbracht:
Serbo-Kroatien, Polen, Italien, Türkei, Österreich, Frankreich, England, Vereinigte Staaten von Amerika und Russland. Ein weiteres Exemplar gaben wir beim deutschen Verteidigungs-Ministerium ab.

Hier ist noch einmal der Wortlaut dieser "Friedenserklärung" (das ist der  blaue Abschnitt des Tour-Flyers):
Friedenserkl-Logo
Den vollständigen Aufruf zu FriedensFahrradTour-2014 finden Sie hier als PDF-Datei: }}}vollständiger Aufruf:...hier{{{


Achtsamkeit, gegenseitiger Respekt und gleiche Augenhöhe sind unabdingbare Voraussetzungen eines friedlichen Miteinanders:
Der Friedensgedanke lebt auf der Tour aber nicht nur in Anti-Kriegs- und Anti-Militär-Aktionen, sondern auch im Gruppenerlebnis - beim gemeinsamen Radeln, Essen kochen, Reifen flicken oder beim Abwarten eines Regenschauers in einer Unterführung, der die Sänger unter den Teilnehmern zu einem spontanen Regenkanon veranlasst.
(Auszug aus der Ausgabe von „PAX AN 1/12“)




Hier die "Stationen" im Einzelnen - "Süd-Strahl":

Samstag,9.8.14
Bamberg,
Bad Staffelstein,
Lichtenfels,
Redwitz:
Mini-BambergStart der Tour war am Schillerplatz in Bamberg mit Begrüßung durch einen Stadtrat und der ersten Performance "Kein Krieg..."

Nach Zwischenstopps bei den US-Warner-Barracks und dem Bundeswehr-Karrierezentrum Übernachtung auf dem  Sportgelände des 1. FC Redwitz.
Sonntag, 10.8.14
Redwitz,
Kronach,
Tettau,
Lauenstein:
Mini-KronachInfostand und Performance "Kein Krieg..."  vor der Kirche in Kronach.
Bei Lichtenhain Konfrontation mit der innerdeutschen Grenze uns sachkundige Informationen darüber von Zeitzeugen.
Übernachtung auf dem Gelände des FC Lauenstein - mit Unwetter und dem "Verlust" des Gruppenzeltes.
Montag, 11.8.14
Lauenstein,

Kaulsdorf,
Pößneck,
Großeutersdorf,
Jena:
Mini-LauensteinEine Etappe von über 90 km.
Besuch der Gedenkstätte in Großeutersdorf, wo in den letzten Kriegstagen noch Düsenflugzeuge montiert wurden (Info-Vortrag).
gegen abend in Jena auf einem zentralen Platz  Infotisch, Begrüßung durch Stadträtin und wieder unsere Performance "Kein Krieg...".
Dienstag, 12.8.14:
Jena,
Naumburg,
Weißenfels:
Mini-WeissenfelsWieder eine 90 km-Etappe.
In Naumburg auf dem Domplatz wurden wir durch den Bürgermeister begrüßt, Infostand  und die Performance "Kein Krieg...".

Übernachtung am Kulkwitzer See.
Mittwoch, 13.8.14:
Leipzig,
Bad Düben,
Bad Schmiedeberg:
Mini-LeipzigIn Leipzig Friedens-Fahrrad-Demo durch die Stadt zu unserem Infostand am Markt. Dort Begrüßung durch den Bürgermeister  und Performance "Kein Krieg...".
Übernachtung am Lausiger teich bei Bad Schmiedeberg.
Donnerstag,14.8.14:
Lausiger Teich,
Wittenberg,
Nuthe Urstromtal:
Mini-WittenbergWieder mehr als 90 km!
 In Wttenberg am Schloßplatz gab es wieder einen Infostand und unsere Performance "Kein Krieg...".

ThesennagelbildIn einer weiteren Aktion einer Gruppe von ChristInnen, die an der Friedensfahrt teilnahmen gab einen "Anschlag" von 34 alternativen Thesen an den (Bau)-Zaun der Schlosskirche.


Übernachtung am Glienicksee
Freitag, 15.8.14:
Nuthe Urstromtal,
Geltow,
Potsdam,
Gatow/Wannsee:
 Picknick vor dem Tor der Henning-von-Tresckow-Kaserne (Einsatzführungskommando der Bundeswehr) und Zusammentreffen mit den Friedensradlern des "West-Strahl" aus NRW.Mini-Potsdam

In Potsdam (Luisenplatz) Infostand, Begrüßung durch eine Vertreterin des Bürgermeisters und unsere Performance "Kein Krieg...".


Übernachtung am Wannsee.
Samstag, 16.8.14:
Gatow,
Berlin - 
*Olympiastadion,
*Brandenburger Tor,
*Alexanderplatz
Mini-OlypiastadionGemeinsame Fahrrad-Demo ("Süd-Strahl" und "West-Strahl") zum Oympiaplatz vor dem Berliner Olympiastadion.
Auf unserem Weg durch die Stadt wurden wir zusätzlich durch Berliner Friedensradler unterstützt. Ab jetzt sorgte eine Motorrad-Eskorte  der Berliner Polizei dafür, dass wir unbehindert durch rote Ampeln oder andere Verkehrsteilnehmer zügig durch die Berliner Innenstadt kamen.
Zur Übergabe unserer Friedenserklärungen fuhren wir die Botschaften folgender Staaten an (alles Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges):
 - Serbien - Polen - Italien - Türkei - Österreich - USA - England - Frankreich und für Deutschland das Verteidigungsministerium.

Mini-Brandenburger TorAuf einer Zwischenkundgebung am Brandenburger Tor wurden die Friedensradler, die hier noch einmal durch die Radler aus Rostock/Mecklenburg ("Nord-Strahl") verstärkt worden waren, vom DFG-VK-Bundesgeschäftsführer Monty Schädel begrüßt.

Danach ging es auf die Schlußetappe zum Friedensfest auf dem Alexanderplatz.
Für die Friedensradler ging die  "Arbeit" jetzt erst richtig los: Unterwegs waren weit über 1000 unterzeichnete Friedenserklärungen eigesammelt worden. Diese mußten jetzt an 1000 blauen Luftballons mit dem DFG-VK-Logo und einer FriedenstaubeBallonstart befestigt werden. Ein aufkommendes Unwetter machte es notwendig die ersten 500 Friedensbotschaften in einem Not-Frühstart scho am Nachmittag in den Himmel über Berlin zu entlassen. Die nächsten 499 Luftballons starteten am frühen Abend wieder vor dem nächsten Unwetter. Durch diesen Wolkenbruch fiel fiel dann auch die letzte  Performance "Kein Krieg..."  aus.  

Wir haben die Genugtuung nach einer Radelstrecke von fast 600 km von Berlin aus 999 Friedenserklärungen auf die Reise geschickt zuhaben. Wir warten jetzt auf die Rückmeldungen der Finder.

Den Tausendsten Ballon haben wir schon gefunden. Ein begeisterter FriedensaktivistBerlindackel war zu optimistisch und wollte mit seiner Friedensbotschaft in die Luft gehen - als Blinder Passagier hat er aber die Tragkraft des Friedensballons stark überschätzt. Wenn Sie zufällig nach Berlin kommen, werden Sie ihn sicher immer noch  auf dem Alex finden, wo er immer noch auf  seinen Freiflug wartet.

Informationen in den Medien gibt es hier:  }}}Pressespiegel{{{

Links auf  Internetberichte, Homepages von anderen Organisationen und You-tube-Videos:
Radiosendungen zum Nachhören:
}}}Radio-Lora-München  mit einem Auszug über die FriedensFahrradTour-2014  RadioLora-FFT-2012 {{{

(...aus der Sendung der DFG-VK vom 1.9.2014)

}}} FFT-2014-Bildergalerie FFT-2012-Mont {{{

Und mit diesem Link können Sie sich eine }}}"Fotostrecke über die Ankunft in Berlin"{{{
von Kappa Photo, Lothar Eberhardt anschauen

Erste Rückmeldungen der Ballonaktion auf dem Alexander Platz sind bei uns angekommen.
}}}Hier_einige_Auszüge{{{Ballonaktion


 Weitere Berichte/Bilder und Informationen finden Sie in unserem  {{{Facebook-Auftritt{{{

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Tour 2013
 


Die FriedensFahrradTour 2013 (FFT-2013) startete am 3. August 2013 in Berchtesgaden und führte über Salzburg, München, Augsburg nach Ansbach.


Die politischen Ziele der FFT-2013:

Schwerpunkte der diesjährigen Tour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung" waren wieder Protestaktionen an Rüstungsbetrieben, Militärstandorten und gegen die Entwicklung und Nutzung des ursprünglich zivilen Navigationssystems "Galileo" für militärische Zwecke. Dazu kamen die Teilnahme an der "Gedenkveranstaltung der Münchner Friedensbewegung zum Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima",  die Teilnahme am "Augsburger Friedensfest und der Friedenstafel" und der Besuch der Ruine der Baustelle der Bunker in Mühldorfer Hart.


Achtsamkeit, gegenseitiger Respekt und gleiche Augenhöhe sind unabdingbare Voraussetzungen eines friedlichen Miteinanders:
Der Friedensgedanke lebt auf der Tour aber nicht nur in Anti-Kriegs- und Anti-Militär-Aktionen, sondern auch im Gruppenerlebnis - beim gemeinsamen Radeln, Essen kochen, Reifen flicken oder beim Abwarten eines Regenschauers in einer Unterführung, der die Sänger unter den Teilnehmern zu einem spontanen Regenkanon veranlasst.
(Auszug aus der Ausgabe von „PAX AN 1/12“)

Hier finden Sie den }}}Ankündigungs-Flyer der FriedensFahrradTour-2013{{{

und hier den }}}offiziellen Tour-Flyer der FriedensFahrradTour-2013{{{

Hier die "Stationen" im Einzelnen:

Berchtesgaden,
Oberschönau,
Bischofswiesen,
Bad Reichenhall:
Start der Tour war am Bahnhof in Berchtesgaden. Von dort war es nicht weit nach Oberschönau,  wo wir über die militärischen Aspekte des Gallileo-Navigationssystem informiert wurden.
Detallierte Angaben enthält der Text der Rede von Thomas Rödl:
}}}GATE- Galileo Test in Berchtesgaden{{{

 In Bischofswiesen und  Bad Reichenhall war ein Besuch von Bundeswehr-Kasernen unser Ziel.  in Bad Reichenhall wurde auf dieser Tour unsere Performance "Kein Krieg ist edel..." zum ersten mal aufgeführt.
Salzburg: Infostand und Performance "Kein Krieg ist edel" vor der Kirche gegenüber dem Mirabell-Garten.
Am Ende der Tagesetappe wurden wir  von der  Bürgermeisterin von Tittmoning empfangen.
Mühldorfer Hart,
Aschau am Inn:
Eintauchen in die deutsche "kriegerische" Vergangenheit beim Besuch des Bunkergeländes Mühldorfer Hart und danach ganz in der Nähe das Erwachen im "hier und jetzt" beim Besuch der Rüstungsfirmen Bayer Chemie und Nitro Chemie  in Aschau. Offensichtlich haben wir nichts dazu gelernt...
Ottobrunn,
München:
Nach einem langen Anlauf (Gutshof Thambach nach Ottobrunn - 60 km) erste Mahnwache bei EADS und IABG in Ottobrunn. Danach "Radel-Demo" bei der Fa. Rohde&Scchwarz vorbei (die verdienen auch am Rüstungsexport) zur Teilnahme an der Veranstaltung der Münchner Friedensbewegung zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hirishima am sendlinger Tor. Unser Beitrag: die Performance "Kein Krieg ist edel..."..
München,
Friedberg:
Der Tag begann um 6:00 Uhr mit der Mahnwache bei Krauss Maffei Wegmann, die immer noch ihre Leopard-Panzer in die ganze Welt verkaufen wollen. Auf der Weiterfahrt "ermahnten" wir noch die Rüstungsfirmen MAN-Military Vehicles und MTU-Aero Engines.
In der Unterkunft (Naturfreundehaus Wiffertshausen) wurden noch in der Nacht essbare "Brotpanzer" bzw. "Panzerbrote" gebacken.
Augsburg: Im Rahmen des Augsburger Friedensfestes waren wir eingeladen, an der "Friedenstafel" teilzunehmen. Jetzt kamen unsere Panzer-Brote zum Einsatz, die gemessen am Medieninteresse, eine Bereicherung des üblichen Friedenstafel-Buffets darstellten.
Bei der abschließenden "friedlichen" Stadtrundfahrt besuchten wir die Rüstungsfirmen Premium Aerotec und die Renk AG.
Der Besuch der KW-Peil- und Abhöranlage in Gablingen gab uns Rätsel auf: Was interessiert unseren Verfassungsschutz im Zeitalter von Internet und NSA noch der Kurzwellenfunk. Haben die irgendwas verpasst?
Donauwörth:  Auch Regen hielt uns nicht davon ab bei EADS/Eurocopter zur "Mahnwache" zu erscheinen. Das war - wettermäßig - der Härtetest. Nachdem wir den bestandenhatten wurden wir vom Bürgermeister in Oettingen empfangen.
Er stellte uns unsere Unterkunft - die Schultunhalle - zur Verfügung. Jede Menge heiße Duschen...
Ansbach,
Katterbach:
Am Ziel der FriedensFahrradTour-2013 wurden wir in Ansbach von der Initiative "etz langts" empfangen. Es langt den Ansbacher Bürgern wirklich, dass die amerikanischen Streitkräfte sie immer noch mit ihren nächtlichen Kriegs-Übungsflügen um ihren Schlaf bringen.
Wir möchten "etz langts" unterstützen: In der Stadt führten wir unsere Performance "Kein Krieg ist edel" auf und fuhren anschließend gemeinsam zur Abschluß-Kundgebung nach Katterbach. Vor dem Kasernentor der USA-Soldaten demonstrierten wir mit Peace-Graffities und  Totenbrettern.
Ein eindrucksvoller Abschluß der FriedensFahrradTour-2013.

Informationen in den Medien gibt es hier:  }}}Pressespiegel{{{

Links auf  Internetberichte, Homepages von anderen Organisationen und You-tube-Videos:
 }}}"etz langt's!"{{{ (Bürgerinitiative gegen die Stationierung der US-Kampfhubschrauber in Ansbach)
Persönliche Berichte: {{{Tagebuch der FFT-2013}}}

Radiosendungen zum Nachhören:

}}}Radio-Lora-München  mit einem Auszug über die FriedensFahrradTour-2013  RadioLora-FFT-2012 {{{

(...aus der Sendung der DFG-VK vom 2.9.2013)

}}} FFT-2013-Bildergalerie FFT-2012-Mont {{{

 Weitere Berichte/Bilder und Informationen finden Sie in unserem  {{{Facebook-Auftritt{{{

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Tour 2012
 


Die Friedensfahrradtour 2012 (FFT-2012) startete am 1. August 2012 in München und führte über einige Abstecher zum Bodensee, wo viele deutsche Rüstungsbetriebe beheimatet sind.


Die politischen Ziele der FFT-2012:

Schwerpunkt der diesjährigen Tour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung" sind Protestaktionen an Rüstungsbetrieben wie Krauss-Maffei-Wegmann, Diehl, MTU, EADS u.a.

Das Geschäft mit dem gewaltsamen Tod blüht im Münchner Raum ebenso wie in der Bodenseeregion. Wir wollen mit der Tour interessierte Teilnehmer wie unbeteiligte Passanten über diese Geschäfte informieren und die Öffentlichkeit für die Gefahren, die von Rüstungswettläufen ausgeht, sensibilisieren.

Wir unterstützen die }}} „Aktion Aufschrei“ }}}, die ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten fordert. Doch letztlich geht unsere Forderung weiter: Wir richten uns gegen Kriege als Mittel der Politik und treten für eine ausschließlich zivile Konfliktlösung ein. Wir fordern ein schrittweises Abrüsten mit dem Ziel, Militär abzuschaffen.

Hier findet ihr weiteres Info-Material und Möglichkeiten selbst aktiv zu werden:
Achtsamkeit, gegenseitiger Respekt und gleiche Augenhöhe sind unabdingbare Voraussetzungen eines friedlichen Miteinanders:
Der Friedensgedanke lebt auf der Tour aber nicht nur in Anti-Kriegs- und Anti-Militär-Aktionen, sondern auch im Gruppenerlebnis - beim gemeinsamen Radeln, Essen kochen, Reifen flicken oder beim Abwarten eines Regenschauers in einer Unterführung, der die Sänger unter den Teilnehmern zu einem spontanen Regenkanon veranlasst.
(Auszug aus der Ausgabe von „PAX AN 1/12“)


Hier die "Stationen" im Einzelnen:

München: Start der Tour - wie im Vorjahr - am Karlsplatz zu einer Radel-Demo durch München nach Allach, dem Standort der "Panzerschmiede" Kraus-Maffei-Wegmann.

Dort fand bis zum späten Abend ein abwechlungsreiches Programm statt:
Grußworte der Stadt München, Redebeiträge von Vertretern aus Politik und Friedensaktivisten.
Es gab kulturelle Beiträge und eine Radel-Werksumrundung.
Nach Einbruch der Dunkelheit brachte die Percussion-Gruppe "Sole-Luna" Bewegung in die Zuschauer - da konnte auch der K-M-W-Werkschutz mittanzen(!).
Den Abschluß bildete eine Bauchtanz-Vorführung.

Eine Gruppe von Friedensaktivisten verbrachte die ganze Nacht vor dem Werkstor und zum Abschluß der 24-Stunden-Mahnwache trafen sich alle FriedensFahrradTour-Teilnehmer wieder zum gemeinsamen Abschiedsfrühstück vor dem Werkstor.

Information/Programm: }}} Infoblatt - Stoppt den Panzerexport {{{ (PDF-Datei)
Schrobenhausen: Kundgebung und Performance "Kein Krieg ist edel" vor dem Rathaus.
Vor den Toren der Stadt - versteckt im Hagenauer Forst: Besuch bei dem Rüstungsbetrieb  LFK (Lenkflugkörper,Raketen).

Übernachtet wurde im Heustadl auf dem Bio-Bauernhof Keppold in Wilpersberg
Augsburg: "Mittagspause" auf dem Königsplatz in Augsburg mit Infotisch, Performance "Kein Krieg ist edel" und Stärkung für die Weiterfahrt mit Wurst und Käsesemmeln durch die Augsburger Friedensfreunde.

Zwischenstopp an der Nato-Pipeline zwischen Prittriching und Scheuring.
Übernachtung im Naturfreundehaus in Scheuring
Kaufbeuren: "Mittagspause" im Zentrum von Kaufbeuren: Begrüßung durch  die Friedensinitiative, Kundgebung und Performance.

Übernachtung auf dem Sportplatz (TSV Biessenhofen) und Einladung von der Friedensinitiative Kaufbeuren zum Festessen im Naturfreunde-Haus.
Kempten: Kurzer Halt in Kempten vor dem geplanten Militärgericht mit einer Kundgebung und unserer Performance "Kein Krieg ist edel".

Mittagspause an einem Badesee.
Isny: Kurzer Besuch am Festival-Gelände des Theaterfestivals in Isny

Übernachtung: Auf dem Campingplatz am Waldsee.
Lindau:  Zwischenstopp und Mahnwache bei dem Rüstungsbetrieb Liebherr-Aerospace (Hydrauliksysteme und Steuerungen für militärische Geräte) in Lindenberg.  

Nach einer rasanten Abfahrt von Scheidegg hinunter zum Bodensee:
Ankunft in Lindau, Empfang durch örtliche Friedensinitiativen, Pax Christi und
einem heftigen Wolkenbruch. Vor dem Rathaus wurde trotzdem eine Kundgebung durchgeführt, die zwar nur wenige wasserfeste Zuschauer anlockte, jedoch in der "Lindauer Zeitung" dokumentiert wurde.
Unsere Performance "Kein Krieg ist edel" fiel dadurch leider buchstäblich ins Wasser.

Zum Aufwärmen und Trocknen wurden wir  in den "Lindauer Friedensräumen" begrüßt, wo wir gemeinsam eine "Hiroshima-Gedenkfeier" durchführen konnten.

Beginn der
 Fahrrad-Demo
zu den vielen
Rüstungsstandorten
rund um den
Bodensee
Keine Waffen
Friedrichshafen: Erster Halt in Langenargen-Bierkeller:
Fa. AC&S (militärische Elektronik, Simulatoren)

Zweiter Halt  in Friedrichshafen:
Fa. ZF (Antriebs- und Fahrtechnik für militärische Fahrzeuge)
Dritter Halt in Friedrichshafen (Fußgänger Zone):
Kundgebung und Performance "Kein Krieg ist edel"
Vierter Halt in Friedrichshafen:
MTU/Tognum (Motoren und Antriebssysteme u.a. für den Leopard-Panzer), Kundgebung
Fünfter Halt in Immenstaad:
EADS-Cassidian und EADS-Astrium

Belohnung für den anstrengenden Tag bei einer Einladung zum Grillabend und Übernachtung in der Waldorfschule in Überlingen.
Überlingen: Frühstücks-Aktion vor dem Werkstor von Diehl-Defence (Munition, Drohnen, Panzerketten)

An der Schiffsanlegestelle:
Kundgebung mit Performance "Kein Krieg ist edel" und Vorstellung der Dokumentation über die Rüstungsaktivitäten der Fa. Diehl (Diehl-Broschüre). Diese kann bei der DFG-VK-Bayern bestellt werden.

Weiter mit de Schiff über den Bodensee nach Wallhausen.
Konstanz: Zur Mittagszeit im Hafengelände von Konstanz:
Aktionen und Kundgebung, Performance "Kein Krieg ist edel", Infostand und Straßenmalerei.

Entspanntes Weiterradeln durch die Schweiz bis zum Fährhafen vonRomanshorn. Passage nach Friedrichshafen.

Abschluß-Grillabend gemeinsam allen mit "Bodensee-Aktiven" im Gelände der Kirche

Friedrichshafen:
Abschlußfrühstück für die Friedensradler und individuelle Heimreise - in alle Himmelsrichtungen



Streckenführung und Planung:
Die detaillierte Planung der Route von München bis Bodensee hat   Johanna-2012 Johanna professionell durchgeführt, hat für die Übernachtungsquartiere gesorgt und war wesentlich für die Kontakte zu örtlichen Friedensaktivisten verantwortlich.
Johanna hat das hervorragend gemacht  (Johanna plant Fahrradtouren inzwischen "hauptberuflich" - www.radkulturlaub.de -)

Zusammenfassung:
  • Die FriedensFahrradTour-2012 hatte zwei Schwerpunkte:

    ---Protest gegen die geplanten Panzer-Exporte von Kraus-Maffei-Wegmann nach Saudi Arabien und Bahrein. Grundsätzlich demonstrieren wir gegen jegliche Rüstungsexporte und gegen die Produktion von Kriegswaffen. Dieser Protest war uns besonders wichtig, weil der Exportschlager der Rüstungsindustrie, der Leoprd-2 Panzer, direkt vor unserer Haustür in München-Allach zusammengebaut wird und von hier aus in alle Welt verkauft werden soll.

    ---Wir wollen durch unsere FriedensFahrradTour-2012 die Verbindung herstellen zu einer anderen Region, die eine ganze Reihe von Rüstungsproduzenten beherbergt: Rund um den Bodensee gibt es eine Anhäufung von Betrieben, dei Waffen produzieren oder Zulieferer für Waffensysteme sind. 
  • Rund um den Bodensee gibt es -gerade deshalb - viele aktive Initiativen, die uns eine wichtige Hilfe waren mit ihren detaillierten örtlichen Kenntnissen und ihrer vielvältigen Unterstützung. 
    Berichte von den Aktionen rund um den Bodensee:
     Auf der Home Page unserer Freunde  gegen die Rüstungsindustrie vom Bodensee gibt es detaillierte Berichte und links auf Filmberichte im SWR und Regio-TV: "Initiative gegen Waffen vom Bodensee"
  • Die FriedensFahrradTour hat jedes Jahr mehr Teilnehmer. Das ist für uns eine erfreuliche Bestätigung unserer Friedensarbeit. Andererseits stellt es unser Versorgungs-, Küchen- und Transportteam vor immer größere Aufgaben.
    Trotzdem hat dieses Team wieder eine hervorragende Arbeit geleistet und hat  die radfahrenden Aktivisten nicht im Stich gelassen - keiner ist geschwächt vom Rad gefallen! Großes Lob von den Teilnehmern.
  • Die gesamte Tour hat auch wieder den Zweck, durch Veröffentlichungen in der lokalen Presse und im Rundfunk eine größere Öffentlichkeit zu erreichen und auf unsere Forderungen und Ziele hinzuweisen.
Das Medienecho in diesem Jahr hat wieder unsere Erwartungen übertroffen. Es hat Zeitungsberichte gegeben, im Rundfunk ist berichtet worden und im regionalen  Fernsehen wurde über unsere Friedensfahrt berichtet.

Im FFT-2012 Pressespiegel ist dieses "Medien-Echo" dokumentiert.
Es wird einen detaillierten Tourbericht und eine Bildergalerie geben.

Alles zusammen soll einen Eindruck der Aktionen vermitteln und anregen,  vielleicht einmal selbst so eine Reise mit zu erleben und mit zu gestalten.

Erste Bilder kann man sich auf in verschiedenen Internet-Berichtenansehen (siehe FFT-2011-Presseecho):

Erste Pressemeldungen von unterwegs liegen schon bereit: }}} FFT-2012 Pressespiegel {{{

Ein Video über die Auftaktveranstaltung vor Kraus-Maffei-Wegmann gibt es von CrisB-muc:
}}} Video auf "Youtube" {{{
}}} Radiobericht auf Radio-Lora-München  über die FriedensFahrradTour-2012  RadioLora-FFT-2012 {{{

}}} "Auf Achse für Frieden, Abrüstung und ein ziviles Europa" - Ein Reisebericht {{{ (PDF-Datei)

}}} FFT-2012-Bildergalerie FFT-2012-Mont {{{

Berichte von den Aktionen rund um den Bodensee:  Auf der Home Page unserer Freunde  gegen die Rüstungsindustrie vom Bodensee gibt es detaillierte Berichte und links auf Filmberichte im SWR und Regio-TV: "Initiative gegen Waffen vom Bodensee"
und hier:}}} waffenvombodensee }}}

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Tour 2011
 


Die Friedensfahrradtour 2011 (FFT-2011) startete am 30. Juli 2011 in München und führte uns durch Österreich über die Alpen nach Südtirol und Vicenza/Venetien.

Dort waren wir zu Gast bei der Initiative "NoDalMolin", die sich gegen den Ausbau des dortigen Luftwaffenstützpunktes der US-amerikanischen Streitkräfte und die Lagerung von Massenvernichtungswaffen wendet. Wir unterstützen sie mit der gemeinsamen Forderung nach einer Stillegung aller ausländischen Stützpunkte in Italien, in Deutschland und in Europa.

Ein besonderes Anliegen ist die Abschaffung aller Atomwaffen in der Welt. Deshalb wurde am 6. August 2011, dem Jahrestag des ersten Atombombebabwurfs am Abend auf der "Piazza dei Signori" in Vicenza mit einem Kerzen-Peacezeichen der Opfer von Hiroshima gedacht.

Politischer Schwerpunkt:     "Afghanistan - von hier aus wird dieser Krieg geführt"

Start: München - Karlsplatz/Stachus
über Ottobrunn, Bad Tölz, Mittenwald, Pettnau, Innsbruck, Brenner, Sterzing, Brixen, Bozen, Laives, Trento, Rovereto, Verona
Ziel: Vicenza / Venetien (Nachschubflughafen für die Militäreinsätze in Afghanistan der US-amerikanischen Streitkräfte ) - Hiroshima-Gedenktag
Weiterfahrt Weiterfahrt mit der Italienischen Gruppe "Beati i costruttori di pace" zum Nagasaki-Gedenktag in Aviano

  

In diesem Jahr ist der Schwerpunkt der FriedensFahrradtour-2011 die Forderung nach einem Abzug aller fremden militärischen Einrichtungen aus Deutschland, Italien und aus Europa.
Die militärischen Einsätze in Afghanistan sollten beendet werden.

Wie jedes Jahr auf der FriedensFahrradtour erinnern die Gedenktage  an die Opferder Atombombenabwürfe  in Hiroshima (in Vicenza) und Nagasaki (in Aviano).

Die Gesamtstrecke war wieder 600 km lang und es galt  die Alpen zu überwinden - auf dem Fahrrad, mit Muskelkraft. Wir haben die Route über den Brenner gewählt. Die Mühen der Aufstiege wurden belohnt durch imposante Aussicht, Fernsicht und Weitsicht. Und auf den kilometerlangen Abfahrten vom  Brenner nach Sterzing und von Brixen bis nach Verona waren reines "Genußradeln. So viel zum tourischen und sportlichen Teil der Tour.

Aber das ganze Unternehmen sollte eine Demonstration für den Frieden und Abrüstung und gegen den Krieg als Mittel der Politik - siehe Afghanistan - werden.

So wurde die Fahrt eine Demonstrationen über 600 km, sieben Tage lang durch drei Länder (Deutschland, Österreich und Italien). Es gab Mahnwachen und soweit es Ort und Wettergott zuließen, wurde unsere  Performance "Kein Krieg ist edel..." immer wieder aufgeführt.

Hier die "Stationen" im Einzelnen:

München: Start der Tour mit Infostand, Kundgebung und Performance "Kein Krieg ist edel..." am Karlsplatz.
Die Ansprache von Thomas Rödl, Sprecher der DFG-VK-Bayern und Organisator der FriedensFahrradTour, gibt es hier als PDF-Datei zum Nachlesen:
 }}}Rede zum Tour-Auftakt{{{
Anschließend Radel-Demo nach Ottobrunn/Taufkirchen zum Rüstungskonzern EADS.
Holzkirchen: Empfang und Versorgung durch die "Frauen in Schwarz Holzkirchen", die seit Jahren regelmäßig jeden Samstag eine Mahnwache gegen Krieg und Gewalt abhalten.  - }}}women-in-black/Holzkirchen{{{
Bad Tölz: Empfang durch die "Friedensiniriative Bad Tölz"
Mittenwald: Performance "Kein Krieg ist edel..." in der  Fußgängerzone direkt vor der Kirche;
Mahnwache bis Mitternacht vor dem Eingang zu den Kasernen der Gebirgsjäger;
am nächsten Morgen großes "Frühstück gegen den Krieg" am Kaserneneingang
Pettnau: Empfang durch }}} PAX Christi-Tirol {{{;
Begrüßung durch den Bürgermeister von Pettnau;
Fersehaufnahmen und Rundfunkinterviews, die schon am abend gesendet wurden
Innsbruck: Aufführung der Performance "Kein Krieg ist edel..." in der Fußgängerzone an der Annasäule;
Begrüßung durch Vertreter der Stadt Innsbruck und PAX Christi;
gemeinsames Abendessen auf Einladung des Gemeinderates
Brenner: Passfoto-logo Das war der sportliche  "Höhepunkt" der Fahrradtour: 
 Alle Teilnehmer konnten sich auf der Passhöhe - 1347 m - zum  }}}"Pass-Foto"{{{ plazieren.
 
Ab hier sind wir nicht mehr die FriedensFahrradTour-2011 sondern
 "La corovana di pacifisti tedeschi"
Sterzing: Übernachtung am Campingplatz.
Viele Passanten wußten Bescheid, weil auch das italienische Fernsehen schon von unserer Tour berichtet hatte.
Bozen: Begrüßung durch "Centro Pace Bolzano" und Bürgermeister. Die Begrüßung war von ausführlichen Referaten und Lesungenbegleitet. Leider wurde unsere vorbereitete Performance "Kein Krieg ist edel..." buchstäblich von einen Gewittersturm fortgeblasen.
}}} Centro pace Bolzano {{{   -  }}} 03/08/2011 Piazza Municipio ore 17:30 Uhr {{{
Laives: Hier wurden wir  - bei strahlendem Wetter - von der Bürgermeisterin und den Gemeinderäten begrüßt.
Rovereto: Inzwischen werden wir in allen Übernachtungsorten von Bürgermeistern oder Gemeinderäten empfangen.
Nonviolenza-logo Die örtliche Friedensinitiative hat uns betreut , auf einem eigenen Platz  mit Gedichten und Musik  empfangen.
 Wir haben uns mit unserer Performance "Kein Krieg ist edel..."  beteiligt.  

Anschließend wurden einem Abendessen verwöhnt und anschließend  ins "Centro della Pace" gebracht, wo wir das 100fache Schlagen von "Maria Dolens", der Friedensglocke von Rovereto erlebten (La Campana dellaPace di Rovereto) -
}}} Maria Dolens  auf Youtube {{{
Verona: Außer einem abendlichen Stadtrundgang hatten die Aktivisten "Ruhetag" - nach 85 km FriedensRadfahrt.
Vicenza: Zielort der FriedensFahrradTour-2011: }}} Fahrrad-Korso {{{
- Begrüßung durch den Vertreter des Bürgermeisters }}} Übersetzung der Rede {{{
- Performance
- Übergabe eines Friedenspfahls
- Herzlicher Empfang durch unsere Gastgeber }}} NoDalMolin-Gastgeber {{{
im Friedenscamp der Initiative - }}} NoDalMolin {{{
- gegen Mitternacht großes Peace-Zeichen mit Kerzen auf der Piazza Matteotti.



Streckenführung und Planung:
Die detaillierte Planung der Route von München bis nach Vicenza hat   Johanna  Johanna professionell durchgeführt, hat für die Übernachtungsquartiere gesorgt und war wesentlich für die Kontakte zu örtlichen Friedensaktivisten verantwortlich.
Johanna hat das hervorragend gemacht  (Johanna plant Fahrradtouren inzwischen "hauptberuflich" - www.radkulturlaub.de -)


Zusammenfassung:


  • Die FriedensFahrradTour-2011 stellte in diesem Jahr erhebliche Anforderungen schon in der Vorbereitung:
    ---Zwischen München und Vicenza müssen die Alpen überwunden werden...
    ---Es müssen Kontakte hergestellt werden mit örtlichen Friedensgruppen in Österreich und Italien, die die örtlichen Gepflogenheiten zur Anmeldung und Durchführung einer Demonstration oder einer Kundgebung...
    ---Es müssen Sprachbarrieren überwunden werden - da war es schon hilfreich, dass wir Elfi mit perfekten Italenisch-Kenntnissen dabei hatten...
  • Unser Versorgungs-, Küchen und Transportteam hat auch wieder eine hervorragende Arbeit geleistet und ist problemlos mit der Umstellung auf die Landesspezifischen Essgewohnheiten fertig geworden.
  • Hilfreich und notwendig ist für die Organisation die Zusammenarbeit mit den örtlichen Friedensinitiativen. Wir sind dankbar für die "lokale" Unterstützung und setzen uns gerne auch für ihre Belange ein.  
  • Die gesamte Tour hat natürlich auch den Zweck, durch Veröffentlichungen der lokalen Presse und im Rundfunk eine größere Öffentlichkeit zu erreichen und auf unsere Forderungen und Ziele hin zu weisen.
Das Medienecho hat in diesem Jahr unsere Erwartungen weit übertroffen. Es hat Zeitungsberichte gegeben, im Rundfunk ist berichtet worden und in Östereich und Italien wurde im Fernsehen über unsere Friedensfahrt ein Beitrag gesendet.

Wir werden wieder auf unserer homepage ein "Presse-Echo, Medien-Echo" zusammenstellen.
Es wird einen detaillierten Tourbericht, eine Bildergalerie und eine Zusammenstellung von lokalen Presseberichten geben.

Alles zusammen soll einen Eindruck der Aktion vermitteln und anregen,  vielleicht einmal selbst so eine Reise mit zu erleben.

Erste Bilder kann man sich schon  auf in verschiedenen Internet-Berichtenansehen (siehe FFT-2011-Presseecho):

Weitere Informationen:
}}} FFT-2011-Presse-Echo und links zu Internet-Berichten {{{

}}} Radiobericht auf Radio-Lora-München  über die FriedensFahrradTour-2011 Radio-Lora-FFT-2011                                
}}} FFT-2011-Video auf "YouTube" {{{FFT-2011-Youtube
}}} FFT-2011-Bildergalerie {{{


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Tour 2010
 


Die Friedensfahrradtour 2010 (FFT-2010) startete diesesmal in Nürnberg und führte uns über den Frankenwald und den Saaleradweg zum Flughafen  Leipzig, von wo aus die meisten Militärtransporte nach Afghanistan durchgeführt werden. 

Politischer Schwerpunkt:     "Afghanistan - von hier aus wird dieser Krieg geführt"

Start: Nürnberg (Rüstungsfirma Diehl)
über Grafenwöhr (Truppenübungsplatz) - Bayreuth - Jena (Rüstungsfirma Jenoptik) - Weissenfeld
Ziel: Leipzig (Nachschubflughafen für die Militäreinsätze in Afghanistan)

  

Warum Leipzig, Flughafen ?  

Lesen Sie den Artikel in der  Süddeutschen Zeitung vom 30.03.2010: }}} "Der Flughafen Leipzig entwickelt sich zum militärischen Luftfahrt-Drehkreuz" {{{

Die Gesamtstrecke war wieder 600 km lang und es waren einige Berge und steile Anstiege zu überwinden. Belohnt wurden wir  dafür durch weite Ausblicke über die Landschaft und lange Abfahrten. So viel zum tourischen und sportlichen Teil der Tour.
Etwas ironisch möchte ich ergänzen: Auch die Wasserfreunde kamen auf ihre Kosten. Einige teilweise heftige Regenschauer haben uns begleitet.
Gruppenfoto...die Gruppe kommt "frisch gewaschen" in Bayreuth an!

Aber das ganze Unternehmen hatte ja ein gesellschaftspolitisches Ziel: Es sollte eine Demonstration für den Frieden werden.
An vielen Stationen wurden kurze Demonstrationen veranstaltet, es gab Mahnwachen und soweit es Ort und Wettergott zuließen, wurde unsere eingeübte Performance - siehe auch "Tour 2009" - immer wieder aufgeführt.

Hier die "Stationen" im Einzelnen:

Streckenführung:
Weil es im letzten Jahr schon so gut geklappt hat, haben wir uns bei der Festlegung und Ausarbeitung der Teilstrecken wieder auf
Rike-Foto  Rike   und   Johanna-Foto  Johanna verlassen.
Beide haben das ganz toll gemacht  (Johanna macht es inzwischen "hauptberuflich" - www.radkulturlaub.de -)

Zusammenfassung:
Die gesamte Tour hat auch in diesem Jahr das erwünschte Medienecho in den Veröffentlichungen der lokalen presse erzielt und im Rundfunk wurde auf die Aktionen hingewiesen. Dazu haben wir soweit wie bekannt ein "Presse-Echo" zusammengestellt.

Unser Versorgungs-, Küchen und Transportteam hat auch wieder eine hervorragende Arbeit geleistet, sodaß weder Regen noch Berge die Radler von ihren gesetzten Zielen abhalten konnten.

Hilfreich für die Organisation ist immer wieder die Zusammenarbeit mit den örtlichen Aktionsbündnissen und Friedensinitiativen. Wir sind dankbar für die "lokale" Unterstützung und setzen uns gerne auch für ihre Belange ein.
 
Es gibt zur Tour einen detaillierten Bericht, eine Bildergalerie und eine Zusammenstellung von lokalen Presseberichten. Alles zusammen soll einen Eindruck der Aktion vermitteln und anregen,  vielleicht einmal selbst so eine Reise mit zu erleben.

Eine völlig neue Art seinen Urlaub zu gestalten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die nächste Friedensfahrradtour-2011 wird schon geplant!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Weitere Informationen: }}} FFT-2010-Presse-Echo {{{
                                        }}} FFT-2010-Bildergalerie {{{
                                        }}} FFT-2010- persönlicher Tour-Bericht {{{

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Tour 2009
 

Die Tour 2009 führte uns von Ansbach über ca. 600km nach Büchel in der Eifel, wo die letzten Atomwaffen der US-Amerikaner in Deutschland gelagert sind.

Die Tour hatte folgende Etappenziele: Unterwegs gab es wieder viele Demonstrationen und Protestveranstaltungen an militärischen Einrichtungen:
Kundgebung vor der Kasernein Katterbach bei Ansbach, Mahnwache am Truppenübungsplatz Lager Hammelburg,  Kundgebung am Marinedenkmal in Mainz,  Kundgebung am  US-Army-Airfield Wiesbaden-Erbenheim,  Blockadeaktion "Am Kreisel" für eine Abschaffung der Atomwaffen vor dem Haupttor zum Atomwaffenlager bei Büchel.

Und es gab politische "Begegnungen"
u.a. mit Vertretern von Kommunen deren Bürgermeister zu den "Mayors of Peace" gehören, aber auch ein Solidaritätsbesuch der Startbahngegner am Flughafen Frankfurt, einen Zwischenstopp am Otto-Hahn-Denkmal und ein Besuch im Palmengarten in Frankfurt, wo am "Hiroshima-Kirschbaum eine neue Erinnerungstafel errichtet wurde.

Streckenführung: Die Fahrradrouten waren sorgfältig ausgearbeitet. Es mußten immer Wege gefunden werden, die 
von allen Teilnehmern bewältigt werden konnten. Alle haben die geteckten Ziele erreicht.

Rike-FotoJohanna-Foto  Die Etappen von Ansbach bis Lohr am Main hatte Rike (links) geplant,erkundet und  geführt, 





die Etappen von Lohr bis zum Fliegerhorst Büchel  hatte Johanna (rechts  mit Leo auf den "Pino") geplant, erkundet und geführt.

Und hier ein kleines Video der Radler in Aktion }}} Friedensradler 2009 {{{ (WMV-Datei).

Neu war bei der Friedensfahrradtour-2009 die Aufführung der Performance "Kein Krieg - in 5 Minuten" von Rike Psarianos, Musik von Pur - Lyrics }}} Pur-Lyrics: Kein Krieg {{{ , an der sich alle Friedens-Radler beteiligten. Die Performance wurde meist in Verbindung mit einem Infostand an zentralen Plätzen aufgeführt:

Performance Marktplatz in Hammelburg , Römer in Frankfurt, Schillerplatz in Mainz vor dem Wehrbereichskommando, Marktplatz in Wiesbaden vor dem Rathaus, gegenüber dem Hessischen Landtag,  im Zentrum von Koblenz in der Nähe des Bundeswehrbeschaffungsamtes und in Cochem am Eingang zur Altstadt, wo den vielen Passanten klar wurde, dass ganz in der Nähe die letzten Atomwaffen in Deutschland gelagert werden.

Die Abschluß-Performance wurde für die "Bewohner" des Aktionscamps in der Nähe des Atomwaffenlagers Büchel aufgeführt.

Zusammenfassung:
Die Friedensfahrradtour-2009 hat wieder auf ihrem Weg viel Aufmerksamkeit erregt - allein schon durch das spektakuläre Auftreten, wenn ca. 30 Radler mit großen DFG-VK-Fahnen oder PACE-Fahnen durch die Städte fahren. Besonders spektakulär war es in großen Städten wie Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Koblenz, wo uns die Polizei  mit Motorrädern begleitete und sicher an unsere Aktionsorte brachte. Hier gleich schon einmal ein Dankeschön für den Einsatz, der sicher auch eine Abwechslung zu den üblichen Politiker-Begleiteinsätzen war.

Zusätzlich Aufmerksamkeit erzielten wir durch die Aufführung der Performance,  was sich oft auch in den lokalen Presseberichten niederschlug.

Und das Wichtigste: Alle Teilnehmer sind wieder unbeschadet und gesund daheim angekommen, manche "gesünder" wegen der vielen sportlichen Aktivität an der überwiegend sonnigen frischen Luft.

Abnehmen konnte niemand: Die Versorgung durch das Küchen- und Transportteam war wieder hervorragend.

Hinzu kam die tatkräftige Unterstützung durch die Friedensfreunde in Offenbach, Frankfurt, Mainz und Koblenz. Die Radler wurden so gut und reichlich bewirtet, wie Hochleistungssportler. Bedanken möchten wir uns auch bei den Freunden im Camp der Startbahngegner am Frankfurter Flughafen und bei den Freunden im Friedens-Camp am Fliegerhorst Büchel.
(Dieses ist eine erste spontane Zusammenfassung der Friedensfahrradtour 2009 von Hajo)

Weitere Informationen: }}} FFT-2009-Presse-Echo {{{
                                        }}} FFT-2009-Bildergalerie {{{
 


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Tour 2008
 

Die Tour 2008 führte uns nach Brdy (Tschechien), wo eine US-Radarbasis geplant ist. geplant ist.

Die Tour hatte folgenden Verlauf:  Hier gibt es eine }}}Bildergalerie-FFT-2008{{{

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Tour 2007
 

Die Friedensfahrradtour 2007 berührte zum ersten Mal Stützpunkte der US-Streitkräfte in Süddeutschland.


Die Tour hatte folgenden Verlauf:
  •  Start in Weiden(Oberpfalz),
  •  Truppenübungsplatz Grafenwöhr (gößter Truppenübungsplatz der USA außerhalb Amerikas, hier werden die sog. „Stryker - Brigaden“ für die Interventionskriege der USA ausgebildet).
  •  Nürnberg, in Nürnberg- Röthenbach ist der Hauptstandort der Rüstungsfirma Diehl
  • Stützpunkt Ansbach-Katterbach (ein Stück weiter westlich werden Hubschrauber-Piloten ausgebildet, die anschließend im Irak eingesetzt wurden)
  • Heidelberg, hier ist das Hauptquartier der NATO-Landstreitkräfte sowie weitere große Kasernen der US- Army
  • Die Friedensradler wurden hier durch viele Einheimische unterstützt, die mit einer Fahrrad-Demo-Rundfahrt auch die Größe der Militärflächen deutlich machten
  •  Abschluß war der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein bei Kaiserslautern. Das ist der größte Flughafender US-Air Force außerhalb der USA, Drehscheibe für den Nachschub der US-Streitkräfte für den Krieg im Irak. Hier waren bis vor kurzem Atombomben gelagert.
  • Die Friedensfahrradtour traf hier am 4.8.07 auf die „Pace- Makers“, Fahrradmarathon- Veranstaltung, für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen
     
Die genannten Stützpunkte sind (zusammen mit Wiesbaden, Spangdahlem und Vicenza in Italien) die künftigen „Haupt-Operationsbasen der US-Streitkräfte“. In deren Ausbau werden Milliarden Dollar investiert. Von hier aus werden die aktuellen und künftigen Kriege im Nahen und Mittleren Osten betrieben, Deutschland stellt das Gelände diese Stützpunkte zur Verfügung.
 
Die Tour 07 war die bisher härteste, 600 km fast immer nach Westen, fast immer gegen den Wind, viel Regen, viele Hügel...

Hier gibt es eine }}}Bildergalerie-FFT-2007{{{
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