„Auf
Achse für Frieden,
Abrüstung und ein ziviles
Europa“
Unter
diesem Motto steht die Friedensfahrradtour der
DFG-VK-Landesverbände Bayern und
Baden-Württemberg. Seit 2004 führt sie
alljährlich zu Standorten der
Rüstungsindustrie, zu Kasernen der Bundeswehr, zu
Truppenübungsplätzen und
anderen Militäreinrichtungen.
In
Bayern gehören dazu vor allem die Standorte der Firma EADS
(European Aeronautic
Defence and Space Company). Die EADS ist der größte
Rüstungskonzern
Deutschlands und weltweit der zweitgrößte Konzern im
Bereich Luft- und
Raumfahrt mit Standorten in München, Augsburg,
Donauwörth, Manching und Ulm.
In
Baden-Württemberg besuchte die Friedensfahrradtour immer
wieder die Firma
Heckler und Koch, Hersteller von Gewehren, Maschinenpistolen und
anderen
Handfeuerwaffen. H u. K. ist Ausrüster der Bundeswehr und
Exporteur von
Kleinwaffen (z.B. das Gewehr G3).
Die
Friedensfahrradtour kann auch als
„Aktions-Fahrradtour“ beschrieben werden. Die
Radfahrer fahren nicht nur mit fahnengeschmückten
Rädern von einem Ort zum
anderen, zu den genannten Rüstungsbetrieben und
Militäreinrichtungen. Sie gestalten
auch Informationsstände, verteilen Flugblätter oder
veranstalten kurze
Mahnwachen vor Kasernentoren oder Rüstungsbetrieben.
Die
Friedensradler stehen bisweilen sehr früh auf, um morgens um
sieben Uhr die
Arbeiter und Angestellten von Rüstungsbetrieben mit ihren
Flugblättern zu
erreichen.
Damit wollen sie mit den
Menschen ins Gespräch kommen, die -
scheinbar - von Rüstungsproduktion und
Militärabhängig sind.
Die
überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat kein
persönliches Interesse an Rüstung und
Militär und hat auch keinen Vorteil davon.
Mit einer Umverteilungspolitik zugunsten des Sozialbereichs, zugunsten
von
Bildung, zur Verbesserung von Infrastruktur und nachhaltiger
Energieversorgung
kann der Staat mehr Arbeitsplätze schaffen und finanzieren als
durch die Ausgaben
für Militär und Rüstung.
Denkanstöße
in dieser Richtung müssen immer wieder
und immer öfter an die Beschäftigten vermittelt
werden, damit sich diese und
ihre Gewerkschaften nicht als Hilfstruppen für die Fortsetzung
von unsinnigen
Rüstungsprojekten instrumentalisieren lassen.
Friedenspolitik soll
nicht zu Lasten der
Beschäftigten durchgesetzt werden. Die
Rüstungsindustrie ist technisch in der
Lage, nützliche zivile Güter herzustellen. Impulse
für andere Produkte müssen
aus den Belegschaften kommen. Die Politik muss klare Rahmenbedingungen
vorgeben, z.B. durch eine Senkung des Rüstungshaushaltes um
jährlich 5% !
Dies ist eine der
Forderungen der DFG-VK im Rahmen
der Kampagne „Schritte zur Abrüstung“
Die Friedensfahrradtour
wirbt…
…ganz allgemein
für Schritte zur Abrüstung,
…für
eine zivile Außen- und Sicherheitspolitik,
…für
die Idee einer atomwaffenfreien Zone in Europa,
…für
eine kontinuierliche Senkung der Rüstungsausgaben,
…für
die Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile
Produktion,
und wendet sich gegen den
Export von Waffen und
Rüstungsgütern aus Deutschland.
Die Fahrradtour erreicht die
Öffentlichkeit durch ihr
Erscheinungsbild, durch die vielen kleinen Aktionen vor Ort, durch die
Empfänge
durch Bürgermeister, die den „Mayors for
Peace“ angehören. Das alles bietet
Anlaß für viele Berichte in den lokalen Medien
(Presse, Radio, z.T. lokale
Fernsehstationen).
Alljährlich
bewältigt die Fahrradtour eine Strecke von
500- 600 km. Die Berichte in den Medien der vielen Orte, die dabei
angefahren
werden, erreichen mehrere Hunderttausend Leser- bzw.
HörerInnen.
Oft unerwartet positiv sind
die Reaktionen aus der
Bevölkerung - „wir
alle wollen Frieden!“. Selbst Angestellte in
Rüstungsbetrieben reagieren freundlich und interessiert. Bei
diesen gibt es
selbstverständlich auch Ablehnung gegenüber unseren
Aktionen, aber selten in
aggressiver Form.
Vor jeder Tour stellt das
Bildungswerk der DFG-VK Bayern
Informationen zu den einzelnen Standorten zusammen. Diese
fließen ein in die
Dokumentation (Video-DVD), die in den letzten Jahren produziert und vom
Bildungswerk herausgegeben wurde. Diese Dokumentationen bieten
anschauliche und
vielfältige Informationen zu Rüstungs- und
Militärstandorten, über die Aktionen
im Rahmen der Fahrradtour und - so ganz nebenbei ein paar Bilder
über die
Schönheit unserer Heimat.
Die
Friedensfahrradtour 2011 (FFT-2011) startete am 30. Juli 2011 in
München
und führte uns durch Österreich über die
Alpen nach Südtirol und Vicenza/Venetien.
Dort waren wir zu Gast bei der Initiative "NoDalMolin", die sich gegen
den Ausbau des dortigen Luftwaffenstützpunktes der
US-amerikanischen Streitkräfte und die Lagerung von
Massenvernichtungswaffen wendet. Wir unterstützen sie mit
der gemeinsamen Forderung nach einer Stillegung aller
ausländischen Stützpunkte in Italien, in Deutschland
und in
Europa.
Ein besonderes Anliegen ist die Abschaffung aller Atomwaffen in der
Welt. Deshalb wurde am 6. August 2011, dem Jahrestag des ersten
Atombombebabwurfs am Abend auf der "Piazza
dei Signori" in Vicenza mit einem Kerzen-Peacezeichen der
Opfer von
Hiroshima gedacht.
Politischer
Schwerpunkt: "Afghanistan - von hier aus
wird dieser Krieg geführt"
| Start: |
München
- Karlsplatz/Stachus |
| über |
Ottobrunn, Bad Tölz, Mittenwald,
Pettnau, Innsbruck, Brenner, Sterzing, Brixen, Bozen, Laives, Trento,
Rovereto, Verona |
| Ziel: |
Vicenza
/ Venetien (Nachschubflughafen für die
Militäreinsätze
in Afghanistan der US-amerikanischen Streitkräfte ) -
Hiroshima-Gedenktag |
| Weiterfahrt |
Weiterfahrt
mit der Italienischen Gruppe "Beati
i costruttori di pace" zum Nagasaki-Gedenktag in Aviano |
In diesem Jahr ist der Schwerpunkt der
FriedensFahrradtour-2011
die Forderung nach einem Abzug aller fremden
militärischen Einrichtungen aus Deutschland, Italien und aus
Europa.
Die militärischen Einsätze in Afghanistan sollten
beendet werden.
Wie jedes Jahr auf der
FriedensFahrradtour
erinnern
die Gedenktage an die Opferder
Atombombenabwürfe in Hiroshima (in Vicenza) und
Nagasaki (in Aviano).
Die
Gesamtstrecke war wieder 600 km lang und es galt die Alpen zu
überwinden - auf dem Fahrrad, mit Muskelkraft. Wir haben die
Route
über den Brenner gewählt. Die Mühen der
Aufstiege wurden
belohnt durch imposante Aussicht, Fernsicht und Weitsicht. Und auf den
kilometerlangen Abfahrten vom Brenner nach Sterzing und von
Brixen bis nach Verona waren reines "Genußradeln. So
viel zum tourischen und sportlichen Teil der Tour.
Aber das ganze Unternehmen sollte eine Demonstration für den
Frieden und Abrüstung und gegen den Krieg als Mittel der
Politik -
siehe Afghanistan - werden.
So wurde die Fahrt eine Demonstrationen über 600 km,
sieben Tage
lang durch drei Länder (Deutschland, Österreich und
Italien).
Es gab
Mahnwachen und soweit es Ort und Wettergott
zuließen, wurde
unsere Performance
"Kein
Krieg ist edel..." immer
wieder aufgeführt.
Hier die
"Stationen" im Einzelnen:
| München: |
Start
der
Tour mit Infostand, Kundgebung und Performance "Kein Krieg ist edel..." am
Karlsplatz.
Die Ansprache von Thomas Rödl, Sprecher der DFG-VK-Bayern und
Organisator der FriedensFahrradTour, gibt es hier als PDF-Datei zum
Nachlesen:
}}}Rede zum Tour-Auftakt{{{
Anschließend
Radel-Demo nach Ottobrunn/Taufkirchen zum Rüstungskonzern EADS. |
| Holzkirchen: |
Empfang
und Versorgung durch die "Frauen
in Schwarz Holzkirchen", die seit
Jahren regelmäßig jeden Samstag eine Mahnwache gegen
Krieg
und Gewalt abhalten. - }}}women-in-black/Holzkirchen{{{ |
| Bad Tölz: |
Empfang
durch die "Friedensiniriative
Bad Tölz" |
| Mittenwald:
|
Performance
"Kein Krieg ist
edel..." in der Fußgängerzone
direkt vor der Kirche;
Mahnwache
bis Mitternacht vor dem Eingang zu den Kasernen der
Gebirgsjäger;
am nächsten Morgen großes "Frühstück
gegen den Krieg" am Kaserneneingang |
| Pettnau: |
Empfang
durch }}} PAX Christi-Tirol {{{;
Begrüßung durch den Bürgermeister von
Pettnau;
Fersehaufnahmen und Rundfunkinterviews, die schon am abend gesendet
wurden |
| Innsbruck: |
Aufführung
der Performance "Kein
Krieg ist edel..." in der Fußgängerzone
an der Annasäule;
Begrüßung durch Vertreter der Stadt Innsbruck und
PAX Christi;
gemeinsames Abendessen auf Einladung des Gemeinderates |
| Brenner: |
Das war der sportliche "Höhepunkt"
der Fahrradtour:
Alle Teilnehmer konnten sich auf der Passhöhe - 1347
m - zum }}}"Pass-Foto"{{{
plazieren.
Ab hier sind wir nicht mehr die FriedensFahrradTour-2011 sondern
"La corovana di pacifisti tedeschi" |
| Sterzing: |
Übernachtung
am Campingplatz.
Viele Passanten wußten Bescheid, weil auch das italienische
Fernsehen schon von unserer Tour berichtet hatte. |
| Bozen: |
Begrüßung
durch "Centro Pace
Bolzano"
und Bürgermeister. Die Begrüßung war von
ausführlichen Referaten und Lesungenbegleitet. Leider wurde unsere vorbereitete Performance
"Kein Krieg ist edel..." buchstäblich von einen Gewittersturm fortgeblasen.
}}}
Centro pace Bolzano {{{ - }}}
03/08/2011 Piazza Municipio ore 17:30 Uhr {{{ |
| Laives: |
Hier wurden wir - bei strahlendem Wetter -
von der Bürgermeisterin und den Gemeinderäten
begrüßt. |
| Rovereto: |
Inzwischen
werden wir
in allen Übernachtungsorten von Bürgermeistern oder
Gemeinderäten empfangen.
Die örtliche Friedensinitiative hat
uns betreut , auf einem eigenen Platz mit Gedichten und Musik
empfangen.
Wir haben uns mit unserer Performance "Kein Krieg ist edel..." beteiligt.
Anschließend wurden einem Abendessen verwöhnt und
anschließend
ins "Centro
della Pace" gebracht, wo wir das 100fache Schlagen von
"Maria Dolens", der Friedensglocke von Rovereto erlebten (La Campana dellaPace di Rovereto)
-
}}} Maria
Dolens auf Youtube {{{ |
| Verona: |
Außer
einem abendlichen Stadtrundgang hatten die Aktivisten "Ruhetag" - nach
85 km FriedensRadfahrt. |
| Vicenza: |
Zielort
der
FriedensFahrradTour-2011: }}} Fahrrad-Korso {{{
- Begrüßung
durch
den Vertreter des Bürgermeisters }}} Übersetzung der Rede {{{
- Performance
- Übergabe eines
Friedenspfahls
- Herzlicher Empfang durch unsere Gastgeber }}} {{{
im
Friedenscamp der
Initiative - }}} NoDalMolin {{{
- gegen Mitternacht großes
Peace-Zeichen
mit Kerzen auf der Piazza Matteotti.
|
|
|
Streckenführung
und Planung:
Die detaillierte Planung der Route von München bis nach
Vicenza hat
Johanna
professionell durchgeführt, hat für die
Übernachtungsquartiere gesorgt und war wesentlich für
die
Kontakte zu örtlichen Friedensaktivisten verantwortlich.
Johanna hat das
hervorragend gemacht (Johanna plant Fahrradtouren inzwischen
"hauptberuflich" -
www.radkulturlaub.de
-)
Zusammenfassung:
-
Die FriedensFahrradTour-2011 stellte in diesem Jahr erhebliche
Anforderungen schon in der Vorbereitung:
---Zwischen München
und Vicenza müssen die Alpen überwunden werden...
---Es müssen Kontakte hergestellt werden mit örtlichen
Friedensgruppen in Österreich und Italien, die die
örtlichen
Gepflogenheiten zur Anmeldung und Durchführung einer
Demonstration
oder einer Kundgebung...
---Es müssen Sprachbarrieren überwunden werden - da war
es schon
hilfreich, dass wir Elfi mit perfekten Italenisch-Kenntnissen dabei
hatten...
-
Unser Versorgungs-, Küchen und Transportteam hat auch wieder
eine
hervorragende Arbeit geleistet und ist problemlos mit der Umstellung
auf die Landesspezifischen Essgewohnheiten fertig geworden.
- Hilfreich und notwendig ist für die Organisation die
Zusammenarbeit
mit den örtlichen Friedensinitiativen.
Wir sind dankbar für die "lokale" Unterstützung und
setzen
uns gerne auch für ihre Belange ein.
-
Die gesamte Tour hat natürlich auch den Zweck,
durch Veröffentlichungen der lokalen
Presse und im
Rundfunk eine größere Öffentlichkeit zu
erreichen und auf unsere Forderungen und Ziele hin zu weisen.
Das Medienecho hat in diesem Jahr unsere Erwartungen weit
übertroffen. Es hat Zeitungsberichte gegeben, im Rundfunk ist
berichtet worden und in Östereich und Italien wurde im
Fernsehen über unsere Friedensfahrt ein Beitrag gesendet.
Wir werden wieder auf unserer homepage ein "Presse-Echo,
Medien-Echo" zusammenstellen.
Es wird einen detaillierten Tourbericht, eine Bildergalerie und
eine Zusammenstellung von lokalen Presseberichten geben.
Alles zusammen
soll einen Eindruck der Aktion vermitteln und
anregen,
vielleicht einmal selbst so eine Reise mit zu erleben.
Erste Bilder kann man sich schon auf in verschiedenen Internet-Berichtenansehen (siehe FFT-2011-Presseecho):
Weitere Informationen:
}}}
FFT-2011-Presse-Echo und links zu Internet-Berichten
{{{
}}} Radiobericht auf Radio-Lora-München über die FriedensFahrradTour-2011
}}}
FFT-2011-Bildergalerie {{{
Die
nächste Friedensfahrradtour-2012 wird schon
geplant!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die
Friedensfahrradtour 2010 (FFT-2010) startete diesesmal in
Nürnberg
und führte uns über den Frankenwald und den
Saaleradweg zum
Flughafen Leipzig, von wo aus die meisten
Militärtransporte
nach Afghanistan durchgeführt werden.
Politischer
Schwerpunkt: "Afghanistan - von hier aus
wird dieser Krieg geführt"
| Start: |
Nürnberg
(Rüstungsfirma Diehl) |
| über |
Grafenwöhr
(Truppenübungsplatz) - Bayreuth - Jena (Rüstungsfirma
Jenoptik) - Weissenfeld |
| Ziel: |
Leipzig
(Nachschubflughafen für die Militäreinsätze
in Afghanistan) |
Warum
Leipzig, Flughafen
?
Lesen Sie den Artikel in der Süddeutschen Zeitung
vom 30.03.2010:
}}}
"Der
Flughafen Leipzig entwickelt sich zum militärischen
Luftfahrt-Drehkreuz" {{{
Die Gesamtstrecke war wieder 600 km lang und es waren einige Berge und
steile Anstiege zu überwinden. Belohnt wurden wir
dafür
durch weite Ausblicke über die Landschaft und lange Abfahrten.
So
viel zum tourischen und sportlichen Teil der Tour.
Etwas ironisch möchte ich ergänzen: Auch die
Wasserfreunde
kamen auf ihre Kosten. Einige teilweise heftige Regenschauer haben uns
begleitet.
Aber das ganze Unternehmen hatte ja ein gesellschaftspolitisches Ziel:
Es sollte eine Demonstration für den Frieden werden.
An vielen Stationen wurden kurze Demonstrationen veranstaltet, es gab
Mahnwachen und soweit es Ort und Wettergott
zuließen, wurde
unsere eingeübte Performance - siehe auch "Tour 2009" - immer
wieder aufgeführt.
Hier die
"Stationen" im Einzelnen:
- Nürnberg,
Start der
Tour mit Infostand, Kundgebung und Performance. Anschließend
Mahnwache vor der Hauptverwaltung des Waffenherstellers Diehl
- Auerbach
(Schießplatz, Bombenabwurfplatz Grafenwöhr),
Demonstration vor dem Schießplatz, Zusammentreffen
mit den
örtlichen Truppenübungsplatz-Gegnern.
Anschließend
Empfang beim Bürgermeister (Mayor of Peace) und
Übergabe
eines "Friedenspfahls".
Er ist inzwischen in einer
Grünanlage in Auerbach aufgestellt worden :
Friedenspfahl
- Netzaberg
(Schießplatz, Bombenabwurfplatz Grafenwöhr),
Demonstration in der Wohnsiedlung der Amerikanischen Soldaten
- Grafenwöhr,
Demonstration mit kurzer Blockade des Haupteingangs zum
Truppenübungsplatz
- Bayreuth,
leider fiel die Performance - vor den Festspielgästen -
heftigen Wolkenbrüchen zum Opfer
- Hof,
Besuch des "Fernwehparks" Übergabe einer modifizierten
Ortstafel der Stadt München - http://www.fernweh-park.de/deu/events/dbs/friedensfahrradtour.htm
-
- Jena,
Demonstration vor
dem Haupteingang der Rüstungsfirma Jen-Optik, Performance
aufführung in der Fußgängerzone und
Mahnwache zum
"Hiroshima-Tag"
- Leipzig-Flughafen,
gemeinsame Demonstration mit den örtlichen Initiativen gegen
einen "Kriegsflughafen Leipzig"
- Leipzig-Stadtzentrum,
mehrfache Aufführung unserer Anti-Kriegsperformance vor dem
Alten Rathaus
Streckenführung:
Weil es im letzten Jahr schon so gut geklappt hat, haben wir uns bei
der Festlegung und Ausarbeitung der Teilstrecken wieder auf
Beide haben das ganz toll gemacht (Johanna macht es
inzwischen "hauptberuflich" -
www.radkulturlaub.de
-)
Zusammenfassung:
Die gesamte Tour hat auch in diesem Jahr das erwünschte
Medienecho
in den Veröffentlichungen der lokalen presse erzielt und im
Rundfunk wurde auf die Aktionen hingewiesen. Dazu haben wir soweit wie
bekannt ein "Presse-Echo" zusammengestellt.
Unser Versorgungs-, Küchen und Transportteam hat auch wieder
eine
hervorragende Arbeit geleistet, sodaß weder Regen
noch Berge
die Radler von ihren gesetzten Zielen abhalten konnten.
Hilfreich für die Organisation ist immer wieder die
Zusammenarbeit
mit den örtlichen Aktionsbündnissen und
Friedensinitiativen.
Wir sind dankbar für die "lokale" Unterstützung und
setzen
uns gerne auch für ihre Belange ein.
Es gibt zur Tour einen detaillierten Bericht, eine Bildergalerie und
eine Zusammenstellung von lokalen Presseberichten. Alles zusammen
soll einen Eindruck der Aktion vermitteln und
anregen,
vielleicht einmal selbst so eine Reise mit zu erleben.
Eine völlig neue Art seinen Urlaub zu
gestalten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die
nächste Friedensfahrradtour-2011 wird schon
geplant!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Weitere Informationen: }}}
FFT-2010-Presse-Echo
{{{
}}}
FFT-2010-Bildergalerie {{{
}}}
FFT-2010- persönlicher Tour-Bericht {{{
Die
Tour 2009 führte uns von Ansbach über ca. 600km nach
Büchel in der Eifel, wo die letzten
Atomwaffen der US-Amerikaner in Deutschland gelagert sind.
Die
Tour hatte folgende Etappenziele:
- Start in Ansbach mit
einem Infostand in der Fußgängerzone
-
Uffenheim
- Schweinfurt
- Lohr
am Main
- Offenbach
- Mainz
- St Goarshausen
- Pommern an
der Mosel
- Büchel
in der Eifel
Unterwegs
gab es wieder viele Demonstrationen und Protestveranstaltungen an
militärischen Einrichtungen:
Kundgebung vor der Kasernein Katterbach bei Ansbach,
Mahnwache
am Truppenübungsplatz Lager Hammelburg, Kundgebung
am
Marinedenkmal in Mainz, Kundgebung am
US-Army-Airfield
Wiesbaden-Erbenheim, Blockadeaktion "Am Kreisel" für
eine
Abschaffung der Atomwaffen vor dem Haupttor zum Atomwaffenlager bei
Büchel.
Und es gab politische "Begegnungen" u.a.
mit Vertretern von Kommunen deren Bürgermeister zu den "Mayors
of
Peace" gehören, aber auch ein Solidaritätsbesuch der
Startbahngegner am Flughafen Frankfurt, einen Zwischenstopp am
Otto-Hahn-Denkmal und ein Besuch im Palmengarten in Frankfurt, wo am
"Hiroshima-Kirschbaum eine neue Erinnerungstafel errichtet wurde.
Streckenführung:
Die Fahrradrouten waren sorgfältig ausgearbeitet. Es
mußten immer Wege gefunden werden, die von allen Teilnehmern
bewältigt werden konnten. Alle haben die geteckten Ziele
erreicht.

Die Etappen von Ansbach
bis Lohr am
Main hatte Rike
(links) geplant,erkundet und
geführt,
die Etappen von Lohr bis zum
Fliegerhorst Büchel hatte Johanna
(rechts mit Leo auf den "Pino") geplant, erkundet und
geführt.
Und hier ein kleines Video der Radler in Aktion
}}}
Friedensradler 2009 {{{
(WMV-Datei).
Neu war bei der
Friedensfahrradtour-2009 die Aufführung der Performance "Kein
Krieg - in 5 Minuten"
von Rike Psarianos, Musik von Pur - Lyrics }}} Pur-Lyrics: Kein
Krieg {{{ , an der sich alle Friedens-Radler beteiligten. Die
Performance wurde meist in Verbindung mit einem Infostand an zentralen
Plätzen aufgeführt:
Marktplatz in Hammelburg , Römer in Frankfurt, Schillerplatz
in
Mainz vor dem Wehrbereichskommando, Marktplatz in Wiesbaden vor dem
Rathaus, gegenüber dem Hessischen Landtag, im
Zentrum von
Koblenz in der Nähe des Bundeswehrbeschaffungsamtes und in
Cochem
am Eingang zur Altstadt, wo den vielen Passanten klar wurde, dass ganz
in der Nähe die letzten Atomwaffen in Deutschland gelagert
werden.
Die Abschluß-Performance wurde für die "Bewohner"
des
Aktionscamps in der Nähe des Atomwaffenlagers Büchel
aufgeführt.
Zusammenfassung:
Die Friedensfahrradtour-2009 hat wieder auf ihrem Weg viel
Aufmerksamkeit erregt - allein schon durch das spektakuläre
Auftreten, wenn ca. 30 Radler mit großen DFG-VK-Fahnen oder
PACE-Fahnen durch die Städte fahren. Besonders
spektakulär
war es in großen Städten wie Frankfurt, Mainz,
Wiesbaden und
Koblenz, wo uns die Polizei mit Motorrädern
begleitete und
sicher an unsere Aktionsorte brachte. Hier gleich schon einmal ein
Dankeschön für den Einsatz, der sicher auch eine
Abwechslung
zu den üblichen Politiker-Begleiteinsätzen war.
Zusätzlich Aufmerksamkeit erzielten wir durch die
Aufführung
der Performance, was sich oft auch in den lokalen
Presseberichten
niederschlug.
Und das Wichtigste: Alle Teilnehmer sind wieder unbeschadet und gesund
daheim angekommen, manche "gesünder" wegen der vielen
sportlichen
Aktivität an der überwiegend sonnigen frischen Luft.
Abnehmen
konnte niemand: Die Versorgung durch das Küchen- und
Transportteam
war wieder hervorragend.
Hinzu kam die tatkräftige Unterstützung durch die
Friedensfreunde in Offenbach, Frankfurt, Mainz und Koblenz. Die Radler
wurden so
gut und reichlich bewirtet, wie Hochleistungssportler. Bedanken
möchten wir uns auch bei den Freunden im Camp der
Startbahngegner
am Frankfurter Flughafen und bei den Freunden im Friedens-Camp am
Fliegerhorst Büchel.
(Dieses
ist eine erste spontane Zusammenfassung der Friedensfahrradtour 2009
von Hajo)
Weitere Informationen: }}} FFT-2009-Presse-Echo
{{{
}}}
FFT-2009-Bildergalerie {{{
Die
Tour 2008 führte uns nach Brdy (Tschechien), wo eine
US-Radarbasis geplant ist.
geplant ist.
Die
Tour hatte folgenden Verlauf:
- Start in Ulm mit
einem Infostand in der Fußgängerzone
-
Günzburg,
Unterstützung der örtlichen Mahnwache am
AKW-Gundremmingen
-
Donauwörth,
Demonstration am Werkstor der Fa. Eurocopter, Hersteller von
Militärhubschraubern Mehrheitsbeteiligung von EADS)
- Ingolstadt,
Manching
– Flugblattaktion am Werkstor von Euro-Fighter
-
Siegenburg,
Besuch des US-Bombenabwurfplatzes, Testgelände der US-Army
- Regensburg,
Kundgebung am 6.August, „Hiroshima-Tag“
- Burglengenfeld,
Empfang beim Bürgermeister, Spontandemo am Infostand der NPD
-
Nabburg,
Treffen
mit dem Bürgermeister
- Pfreimd,
Fahrrad-Begleitung durch den Bürgermeister
-
Waidhaus,
ab hier
führte Miroslav Prokes von der tschechischen Initiative
„neradaru.cz“ (Nein zum
Radar) und „nezakladnam“ (nein zu den
Militärbasen) die Gruppe
- Plzen
(Pilsen),
ab hier beleiten etwa 20 Teilnehmer von den örtlichen
Protestgruppen die Radler·
Trokavec am Rand
des Brdy-Waldes, Empfang durch den Bürgermeister, weitere 20
tschechische
MitstreiterInnen begleiten uns
- Rozmital,
Empfang
durch etwa 150 tschechisch und deutsche FriedensfreundInnen,
Abschlusskundgebung
und Abschlussfest (Verzehr einer Torte in Form einer Radarstation,
Grillen und
Musik)
Die Friedensfahrradtour
2007 berührte zum ersten Mal
Stützpunkte der US-Streitkräfte in
Süddeutschland.
Die Tour hatte
folgenden Verlauf:
- Start in Weiden(Oberpfalz),
- Truppenübungsplatz Grafenwöhr
(gößter Truppenübungsplatz der USA
außerhalb Amerikas, hier werden
die sog. „Stryker - Brigaden“ für die
Interventionskriege der USA ausgebildet).
- Nürnberg,
in
Nürnberg- Röthenbach ist der Hauptstandort der
Rüstungsfirma Diehl
- Stützpunkt Ansbach-Katterbach
(ein Stück weiter westlich werden Hubschrauber-Piloten
ausgebildet, die anschließend im Irak eingesetzt wurden)
- Heidelberg,
hier
ist das Hauptquartier der NATO-Landstreitkräfte sowie weitere
große Kasernen
der US- Army
- Die
Friedensradler wurden hier durch viele Einheimische
unterstützt, die mit einer
Fahrrad-Demo-Rundfahrt auch die Größe der
Militärflächen deutlich machten
- Abschluß war der
US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein
bei Kaiserslautern. Das ist der größte
Flughafender US-Air Force außerhalb der USA, Drehscheibe
für den Nachschub der
US-Streitkräfte für den Krieg im Irak. Hier waren bis
vor kurzem Atombomben
gelagert.
- Die
Friedensfahrradtour traf hier am 4.8.07 auf die „Pace-
Makers“,
Fahrradmarathon- Veranstaltung, für eine friedliche und
gerechte Welt ohne
Atomwaffen
Die genannten Stützpunkte
sind (zusammen mit
Wiesbaden, Spangdahlem und Vicenza in Italien) die künftigen
„Haupt-Operationsbasen
der US-Streitkräfte“. In deren Ausbau werden
Milliarden Dollar investiert. Von
hier aus werden die aktuellen und künftigen Kriege im Nahen
und Mittleren Osten
betrieben, Deutschland stellt das Gelände diese
Stützpunkte zur Verfügung.
Die
Tour 07 war die bisher härteste, 600 km fast immer nach
Westen, fast immer
gegen den Wind, viel Regen, viele Hügel...