Leserbriefes zu Ihrem Bericht „Waffenlieferungen – Deutsche kritisieren US-Milliardengeschäft“ in der Augsburger Allgemeinen vom 31.07.2007.
Der Irak versinkt zunehmend im Chaos und täglich werden Menschen in Terroranschlägen und durch die amerikanisch/englischen Besatzungstruppen getötet. In Afghanistan drohen sich ähnlich Zustände zu entwickeln. Dort mit Beteiligung der Bundeswehr. Diese Länder zeigen deutlich, dass mit Waffengewalt und Krieg keine Probleme gelöst werden, sondern diese nur noch schlimmer werden. Nicht mit politischer Vernunft, sondern nur mit Profitdenken lässt sich deshalb erklären, dass US-Präsident George W. Bush in die Krisenregion Naher Osten die bislang größten Rüstungsexporte liefern will. Israel, Ägypten und Saudi-Arabien sollen unter anderem Raketen und Präzisionsbomben im Wert von 63 Milliarden US-Dollar erhalten. Die nächsten Kriege in dieser Region sind damit vorprogrammiert.
Es ist zu begrüßen, dass bundesdeutsche Politiker der Koalition und Opposition diese enorme Aufrüstung im Nahen Osten kritisieren. Diese Kritik sollte sich jedoch auch gegen die Bundesregierung richten. Auch sie zählt weltweit zu den größten Waffenexporteuren.
Klaus S.
Abgedruckt in der Augsburger Allgemeinen vom 04.08.2007
Programmierte Kriege
Zum Artikel „Waffenlieferungen – Deutsche kritisieren US-Milliardengeschäft“ vom 31. Juli:
Der Irak versinkt zunehmend im Chaos und täglich werden Menschen in Terroranschlägen und durch die amerikanisch/englischen Besatzungstruppen getötet. In Afghanistan drohen sich ähnlich Zustände zu entwickeln. Dort mit Beteiligung der Bundeswehr. Diese Länder zeigen deutlich, dass mit Waffengewalt und Krieg keine Probleme gelöst werden, sondern diese nur noch schlimmer werden. Es ist zu begrüßen, dass bundesdeutsche Politiker der Koalition und Opposition diese enorme Aufrüstung im Nahen Osten kritisieren. Diese Kritik sollte sich jedoch auch gegen die Bundesregierung richten. Auch sie zählt weltweit zu den größten Waffenexporteuren.
Klaus S.